Infracore gibt neue Offerte für Spital Wetzikon ab
Falls Nachlassvertrag scheitert
70 Millionen Franken will Infracore für sämtliche Immobilien und Betriebsaktiven des Spitals Wetzikon zahlen, wenn der Nachlassvertrag scheitern sollte.
Der Streit um das Spital Wetzikon geht in die nächste Runde. Das auf Spitalimmobilien spezialisierte Unternehmen Infracore SA bringt sich mit einem neuen Angebot wieder ins Spiel.
Infracore habe sich gegenüber neun institutionellen Gläubigern der GZO AG Spital Wetzikon verpflichtet, bei einem Scheitern des Nachlassvertrags ein Kaufangebot über 70 Millionen Franken in bar für sämtliche Immobilien und Betriebsaktiven einzureichen, teilte das Unternehmen am Montag mit.
Die neun Gläubiger halten laut Infracore Forderungen von rund 130 Millionen Franken. Das entspricht mehr als der Hälfte der beim Nachlassvertrag stimmberechtigten Forderungen. Wie Infracore mitteilt, sollen sie den Nachlassvertrag in der vorliegenden Form schriftlich ablehnen und die Offerte von Infracore begrüssen.

