Damit der Coop in Bauma gebaut wird, muss ein Bach freigelegt werden
Areal des alten Landi
Zuerst sollte es eine Migros werden, nun kommt stattdessen ein Coop. Die Gestaltungspläne zur Überbauung des alten Landi in Bauma liegen auf. Interessant ist eine Vorgabe des Kantons.
Der alte Landi in Bauma stand einst im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz. 2019 beabsichtigte das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) gar, das markante Gebäude mit Giebeldach unter Denkmalschutz zu stellen. Doch daraus wurde nichts.
Der alte Bau wurde 2022 abgerissen, um Platz für Neues zu schaffen. Die Gemeinde kam damals zum Schluss, dass das Entwickeln des zentral gelegenen Areals wichtiger ist als das Festhalten am alten Landi aus denkmalpflegerischen Gründen, weswegen auch das ARE darauf verzichtete, das Gebäude ins Inventar der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung aufzunehmen.
Jetzt wird konkret, was die Entwicklung des Areals beinhalten soll. Der Gestaltungsplan für die Überbauung auf dem Areal liegt öffentlich auf – und bringt eine Überraschung mit sich.

