Bank BSU verbessert Zinsengeschäft in schwierigem Umfeld
Die Zahlen stimmen
Seit einem Jahr liegt der Leitzins der Nationalbank bei 0,0 Prozent. Trotzdem konnte die Bank BSU ihren Erfolg im Zinsengeschäft verbessern.
Es ist keine Woche her, da zog Donald Trump wieder einmal über die Schweiz her. Dieses Mal nervte sich der US-Präsident über die Zinsen hierzulande. Diese seien viel zu tief, viel tiefer jedenfalls als jene der USA, und das sei nicht fair.
Die tiefen Zinsen in der Schweiz ärgern nicht nur den US-Präsidenten, sondern auch die Regionalbanken – obgleich deren Verantwortliche deutlich mehr von Ökonomie verstehen als Trump. Seit einem guten Jahr beträgt der Leitzins der Schweizerischen Nationalbank (SNB) 0,0 Prozent. Für Institute wie die Bank BSU, die einen grossen Teil ihrer Erträge aus dem Zinsengeschäft verdienen, ist das eine Herausforderung.
Die Differenz zwischen den Zinsen, die Hypothekarschuldner bezahlen müssen, und den Zinsen, die die Bank BSU auf Sparkonti gewährt, ist minim.

