Auch im Oberland bleibt freier Wohnraum knapp
Trotz Aufwärtstrend
Wer derzeit eine Wohnung sucht, aufgepasst: Eine aktuelle Datenerhebung zeigt, wo die Chancen auf ein freies Zuhause am grössten sind – und wo Suchende kaum fündig werden.
Noch vor einem Jahr war die Wohnungsnot im Kanton Zürich so gross wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Die letzten zwei Jahrzehnte sank die Zahl an verfügbaren Wohnungen in dem am dichtesten besiedelten Kanton der Schweiz kontinuierlich.
Aktuell hat sich die Lage wenigstens minimal entspannt. Die Leerwohnungsziffer, also der Anteil leer stehender Wohnungen, ist von 0,48 auf 0,52 Prozent gestiegen. Das entspricht 4200 freien Wohnungen, Einfamilienhäuser eingeschlossen.
Einer Datenerhebung vom 1. Juni 2026 zufolge gehören Einfamilienhäuser dabei zu den begehrtesten Wohnungstypen im Kanton. Ebenfalls gefragt scheinen Neubauwohnungen mit Baujahr 2024 oder später zu sein. Da jedoch die Wohnbautätigkeit seit 2021 gering ist, gehen neue Wohnungen weg wie «warme Weggli».

