Handys an der Schule – Oberstufe Egg geht neue Wege
Pilotversuch
Der Kanton Zürich überlässt es den Gemeinden und Schulen, wie sie mit Mobiltelefonen und Smartwatches im Unterricht umgehen wollen. In Egg versucht man, das Verbot mit einem Nutzen zu verbinden.
Mobiltelefone sind ein stetes Thema. Ob in der Familie am Esstisch, in der Firma an Sitzungen oder auch an Schulen. Seit bald 20 Jahren sind Smartphones unsere Begleiter und «eine Herausforderung», wie es Michael Schaffner nennt.
Schaffner ist Schulleiter der Oberstufe in Egg und leitet einen Pilotversuch, der den Umgang mit Mobiltelefonen und Smartwatches in seiner Schule vereinheitlichen und vereinfachen soll. Bislang gilt die Regel, dass diese Geräte im Schulalltag «nicht sichtbar» zu tragen sind. Die Regel führe immer mal wieder zu Missverständnissen, sagt Schaffner.
Die Schule hat deshalb Anfang Jahr drei sogenannte «Phone Locker» mit je 32 Schliessfächern angeschafft. Nutzen dürfen (oder müssen) sie die Schülerinnen und Schüler, die am Montag in die zweite Sekundarklasse starten. Sie verstauen vor dem Unterricht ihre mobilen Geräte in einem Schliessfach und holen sie nach der Schule wieder ab.

