Huber+Suhner steht vor der grössten Übernahme der Firmengeschichte
Millionendeal
Der Industriekonzern Huber+Suhner mit Sitz in Pfäffikon übernimmt die deutsche Ingun-Gruppe und stärkt seine Position in einem wichtigen Markt.
Mit der Übernahme der Ingun-Gruppe stärkt Huber+Suhner sein Geschäft mit Prüf- und Messtechnik. Hinsichtlich der Anzahl der Mitarbeitenden und des Umsatzes ist es die grösste Akquisition in der Geschichte des Industriekonzerns mit Doppelsitz in Pfäffikon und Herisau. Bis Ende des dritten Quartals soll sie abgeschlossen sein.
Ingun beschäftigt aktuell mehr als 400 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Umsatz «im hohen zweistelligen Millionenbereich», wie Huber+Suhner mitteilt. Das 1971 in Konstanz gegründete Familienunternehmen entwickelt und produziert hochpräzise Prüfadapter, Kontaktstifte und Testsysteme. Mit diesen Geräten werden elektronische Baugruppen, Leiterplatten, Batterien und andere Elektronikkomponenten geprüft.
Die Ingun-Gruppe verfügt über Produktionsstandorte in Deutschland und Vietnam. Dazu kommt ein weltweites Vertriebs- und Servicenetzwerk mit Präsenz in über 60 Ländern. Zu den Kunden gehören Hersteller aus der Elektronik, der Automobilindustrie und der Medizinaltechnik.

