Thurmed-Angebot fürs GZO: Was sind die finanziellen Auswirkungen?
Pokerspiel um Regionalspital
Die öffentliche Thurmed-Gruppe aus dem Kanton Thurgau fordert das private Swiss Medical Network mit US-Investor im Hintergrund heraus. Ein ZKB-Finanzanalyst versucht, das Geschehen einzuordnen.
Seit wenigen Tagen ist offiziell klar: Die kantonale Spitalgruppe Thurmed aus dem Thurgau will sich am kriselnden GZO Spital Wetzikon beteiligen. Es ist das zweite Angebot, das bei den Verantwortlichen auf dem Tisch liegt und das Spital womöglich vor dem Konkurs retten kann.
Was ist zu den Angeboten bekannt?
Während es sich bei Thurmed um eine Beteiligung an der bestehenden GZO AG handelt, wollen die Schweizer Privatklinikgruppe Swiss Medical Network (SMN) und die US-Investmentgesellschaft Kawa die neuen Eigentümer beziehungsweise Betreiber des Regionalspitals werden. Beim privaten Angebot können die Aktionärsgemeinden nicht mitreden. Gänzlich verkauft werden kann das Spital auch ohne ihre Zustimmung.

