Die Wetziker «Eichhörnli-Metzgerei» feiert Jubiläum
75 Jahre
1951 eröffnete Max Eichenberger seine Metzgerei an der Wetziker Bahnhofstrasse. Sie ist heute die einzig verbliebene Metzg in der Stadt. Das Erfolgsrezept liegt im Familienverbund.
Ein rauchiger Geruch liegt in der Luft, von fern hört man eine Säge kreischen. In den Produktionsräumen der Metzgerei Eichenberger wird gehackt, gehobelt, gewürzt und gemischt. Einen Stock höher herrscht weniger Emsigkeit. Vor zwei Jahren wurde die Produktion um dieses Stockwerk erweitert, dafür wurde eine Wohnung umgebaut. Statt Sofa und Bett sind hier nun Reiferäume und Verpackerei zu finden.
Zwischen Bauernsalami und Apfelchnebeli posieren Guido Lehmann und Claudia Eichenberger für das Foto. Obwohl die beiden die Metzgerei 2009 gemeinsam übernommen haben, sind sie nicht Ehepaar, sondern verschwägert. «Guido ist mit meiner Schwester Beatrix verheiratet», sagt Claudia Eichenberger. Der ganze Betrieb ist auf den Grundfesten der Familie Eichenberger aufgebaut: Drei Generationen packen gleichzeitig mit an. Und das seit 75 Jahren.

