Mehr als eine lokale Messe – das Gwerbfäscht Wald kehrt zurück
Nach achtjähriger Pause
In der ländlichen Idylle von Wald geht am letzten Wochenende im Mai während dreier Tage das Gwerbfäscht über die Bühne. Niemand Geringeres als Regierungsrat Ernst Stocker (SVP) eröffnet die mit kulturellen Highlights gespickte Sause.
Es ist eine Tradition, deren Grundidee in Wald 1861 ihren Anfang fand und seither bewahrt werden will. Also seit jenen Zeiten, als es im Dorf, das damals wegen der Textilindustrie zu den grössten Orten im Oberland gehörte, noch 15 Fabriken gab. In den vergangenen Jahren wurde es etwas still um diese Tradition.
Zuletzt traf man sich in gemütlicher Geselligkeit im Jahr 2018 am Gwerbfäscht Wald. Dann kamen die Pandemie und eine erzwungene Pause. Vom 29. bis 31. Mai ist es nun endlich wieder so weit: Im Fokus stehen über 60 Aussteller, Festwirtschaften, eine Turnshow und etwas Zerstreuung mit einem Musikkabarett sowie vielen weiteren Konzerten. Obendrauf gibt es an einer Tombola 10 Hauptpreise und über 1000 Sofortpreise zu gewinnen.
Hinzu kommen für die Kinder ein Skispringen, das «Bull-Riding», das Harassenstapeln, eine Tierausstellung, eine Zaubershow sowie eine Autogrammstunde mit dem ehemaligen Schwingerkönig Matthias Glarner aus dem Kanton Bern. Letztere dürfte wohl auch etliche Erwachsene interessieren. Der Walder Wirtschafts- und Dorfevent kehrt zurück und legt während eines Wochenendes das Dorfzentrum um die Bahnhofstrasse verkehrsmässig lahm. «Dieser Anlass soll auch ein Dorffest sein, an dem man sich in festlichem Rahmen treffen und austauschen kann», lässt sich Gemeindepräsident Ernst Kocher (SVP) im Programmheft zitieren.

