«Uster ist eine Grossstadt in der textilen Welt»
Ein neues Museum für Uster
Das Oberland hat ein neues Museum. Zum 150. Geburtstag hat die Uster Technologies AG ein Besucherzentrum mit spannenden Exponaten eröffnet.
Die Szene zeigt einen schmalen Gang, der auf ein rotes Band hinführt. Dahinter ist ein grosszügiger, heller Raum zu sehen – und drei Männer mit Scheren in ihren Händen: Philip Mosimann, Verwaltungsratspräsident der Uster Technologies AG, CEO Davide Maccabruni und Toru Suzuki, Geschäftsleiter von Toyota Industries, haben am Freitag das jüngste Museum der Stadt Uster gemeinsam eingeweiht.
Lange Jahre ruhte im obersten Stock des Uster-Hauptsitzes – verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit – eine Sammlung von Industrieschätzen: vom mechanischen Hilfsmittel für Webmaschinen über den ersten Garngleichmässigkeitsprüfer bis hin zu sensorgesteuerten Hightech-Applikationen. Dazu kamen uralte Radios und Kaffeemühlen, Telefonapparate aus verschiedenen Jahrzehnten sowie viele Dokumente und Kopien verschiedener Patente. Nun haben sie als Exponate endlich die Umgebung erhalten, die sie verdienen.


