13-Millionen-Projekt in Seenähe: Die Landi Maur baut sich neu
Kleine Genossenschaft plant gross
Die Landi Maur will keine blosse Immobiliengesellschaft sein – und muss dazu eine Immobilie bauen. 2026 sollen an exklusiver Lage ein neuer Laden und Wohnungen entstehen.
Tiefe Steuern, Stadtnähe, Seeanstoss, viel Grün und keine Industrie: Keine Frage, Maur ist heute eine attraktive Wohnadresse. Doch noch bis tief in die 1960er Jahre war die Gemeinde vor allem ein Bauerndorf.
Davon zeugt schon der Umstand, dass Maur heute noch eine eigene landwirtschaftliche Genossenschaft hat – eine von nur noch vieren im ganzen Zürcher Oberland. Die Landi Maur, wie sie umgangssprachlich genannt wird, ist im Dorf mit ihrem Ladengeschäft an der Rellikonstrasse und der Agrola-Tankstelle im Zentrum präsent.
Darüber hinaus besitzt sie mehrere Liegenschaften, in denen heute publikumsintensive Betriebe eingemietet sind: der Coop-Getränkehandel in Ebmatingen, das Restaurant und der Volg-Laden in der Zentrumsüberbauung Dörfli, der Volg-Laden bei der Forchbahn-Station Scheuren und das grosse Haus am Fällander Zentrumskreisel, das das Fotogeschäft Morgenegg beherbergt.

