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Konsolidierung und Wachstum

Standortförderung zählt erstmals mehr als 400 Mitglieder

Die Standortförderung Zürioberland blickte an der GV zurück ins Jahr 2024 - und in mehreren Workshops in die Zukunft. Was dabei herauskam.

Die traktandierten Geschäfte wurden von den 85 anwesenden Stimmberechtigten grossmehrheitlich und diskussionslos durchgewinkt.

Foto: Standortförderung Zürioberland

Standortförderung zählt erstmals mehr als 400 Mitglieder

Konsolidierung und Wachstum

Der Verein Standortförderung Zürioberland gedeiht. Präsident Andreas Bühler freute sich an der Generalversammlung in Pfäffikon über die wachsende Mitgliederzahl.

Ihre Anfänge hat die Standortförderung Zürioberland im November 2021. An der Gründungsversammlung in Rüti hatten sich damals die Verbände Pro Zürcher Berggebiet, Zürioberland Tourismus und der Zweckverband Region Zürcher Oberland (RZO) zusammengeschlossen.

160 Mitglieder zählte die Standortförderung Zürioberland zu Beginn, mehr als 400 sind es gut drei Jahre später. «Diese Zahl ist wichtig», sagte Andreas Bühler am Donnerstagabend an der Generalversammlung des Vereins im Pfäffiker Chesselhuus. «Dieses Commitment ist für uns eine Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen», erklärte der Gemeindepräsident von Hinwil, der seit einem Jahr auch die Standortförderung präsidiert.

Dass Bühler und Geschäftsleiterin Daniela Waser die steigende Mitgliederzahl betonten, folgt einer gewissen Logik. Denn die Gründung der Standortförderung, die sich als Sammelorganisation mit den vier strategischen Geschäftsfeldern Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Gesellschaft sowie Regionalprodukten beschäftigt, war nicht überall auf uneingeschränkte Zustimmung gestossen. Das Gefühl, sich und seine Tätigkeit rechtfertigen zu müssen, steckt tief in der DNA des Vereins.

«Unsichtbare Standortförderung»

So verwies Geschäftsleiterin Daniela Waser in ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr auf jene Arbeiten, die von aussen nicht zu sehen sind: Es sind Themen wie die Beteiligung an übergeordneten Planungsprozessen, die Mitarbeit in Arbeitsgruppen, die Analyse von Arbeitsplatzgebieten und daraus abgeleitet der Bedarf an Infrastruktur und Ressourcen.

Waser sprach in diesem Zusammenhang von «unsichtbarer Standortförderung» – immer mit dem Ziel, die Attraktivität des Oberlands als Arbeits- und Wohnort zu erhalten und zu verbessern.

Eine Frau referiert hinter dem Rednerpult, links von ihr sitzt ein Mann an einem langen Tisch.
Andreas Bühler und Daniela Waser brachten die dritte Generalversammlung der Standortförderung in schlanken 30 Minuten über die Bühne.

Ein Beispiel dafür sind die sogenannten Points of Interest. Hier geht es um touristische Sehenswürdigkeiten, die oft ausserhalb der raumplanerischen Bauzonen liegen. Um diese zu entwickeln, braucht es spezielle Einträge im Richtplan. Mit den Gemeinden und der Regionalplanung Zürcher Oberland erarbeitete die Standortförderung entsprechende einheitliche Kriterien.

Der Verein ist auch involviert in die Neue Regionalpolitik (NRP), mit der Bund und Kantone die Berggebiete und den ländlichen Raum unterstützen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr acht Vorhaben von externen Trägerschaften mit Beiträgen von insgesamt rund 270’000 Franken unterstützt.

Im Anschluss an die Generalversammlung, die sämtliche Traktanden inklusive Jahresrechnung in schlanken 30 Minuten abnickte, beschäftigte sich das Zürioberland Forum in verschiedenen Workshops mit Zukunftsfragen.

Ein Thema, das bei Unternehmern immer wieder aufpoppt, sind schnellere Behördenprozesse. Konkret angesprochen wurden das Management von Landreserven, regulatorische Bedingungen und die Planungssicherheit als zentrale Faktoren, die für die Standortqualität entscheidend sind.

Ziel ist und bleibt ein ausgewogener Mix aus Infrastruktur, Bildung, Erreichbarkeit, Lebensqualität und unternehmerischer Freiheit. Die Standortförderung sieht sich als Drehscheibe, die Kräfte bündelt und Menschen aus den unterschiedlichen Branchen zusammenbringt.

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