Wieso Landwirt Benjamin Denzler blühenden Roggen platt fährt
Serie: Regenerative Landwirtschaft, Teil 2
Im zweiten Teil der Serie über regenerative Landwirtschaft wird gesät, wo schon Pflanzen stehen. Das ist gut für den Boden – und auch für die Wildbienen.
Zugegeben, für das ungeschulte Auge sieht es eigenartig aus, wenn Benjamin Denzler den Deutz-Traktor in sein Feld bei Nänikon steuert. Der Roggen steht in voller Blüte, auch die Erbsen und die Ackerbohnen sind gut gediehen. Denzler hat die Pflanzen im vergangenen Oktober kurz nach der Maisernte gesät.
Doch ernten wird er nicht, noch nicht. Das Getreide und die Hülsenfrüchte haben die Aufgabe, zu Dünger zu werden. Aus diesem Grund hat Denzler eine grosse Walze vorne an seinen Traktor montiert, die den mannshohen Roggen, die Erbsen und die Ackerbohnen knapp über dem Boden knickt und platt drückt.

