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Wirtschaft

«Wir sehen gerade, wie demokratische Werte unter Druck geraten»

Das Auf und Ab an den Börsen beschäftigt auch die Banken. André Wegmann, Chef der Bank Avera in Wetzikon, über Trump, Zinsen und die Zukunft der zwölf Avera-Filialen.

«Wir sehen gerade, wie demokratische Werte unter Druck geraten»

Bank Avera

Als Chef der Bank Avera erlebt André Wegmann interessante Zeiten. Wie seine Regionalbank von den aktuellen Verwerfungen an den Börsen der Welt betroffen ist, erklärt er im Interview.

Herr Wegmann, wir leben in turbulenten Zeiten. Wie schläft man als Chef einer Regionalbank momentan?

André Wegmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Bank Avera: Eigentlich recht gut. Natürlich stellen wir in Zeiten wie diesen einen hohen Kommunikationsbedarf seitens unserer Kundschaft fest. Aber ich schlafe auch darum gut, weil ich weiss, dass wir unsere Kundinnen und Kunden von Anfang an über die Risiken an den Finanzmärkten aufklären und ihnen eine langfristige Anlagestrategie empfehlen, die auf ihre persönliche Lebenssituation abgestimmt ist. Sowohl wir als auch unsere Kundschaft sind also gut vorbereitet und werden von unseren Beratenden bei Fragen und Unsicherheiten unterstützt.

Die Bank Avera mit Hauptsitz in Wetzikon ist die grösste Regionalbank im Kanton Zürich. Sie ist mit zwölf Filialen im Zürcher Oberland, am rechten Zürichseeufer und in der Stadt Zürich präsent.

Die Genossenschaftsbank beschäftigt rund 160 Mitarbeitende und bietet Dienstleistungen im Retail Banking, Private Banking und für Firmenkunden an.

2024 hat das Finanzinstitut einen Reingewinn von knapp 8 Millionen Franken erwirtschaftet. Die Bilanzsumme betrug 5,35 Milliarden Franken. Rund 80 Prozent ihrer Erträge erwirtschaftet die Regionalbank mit dem Zinsdifferenzgeschäft.
(zo)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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