Rüstungschef skizziert in Uster düstere Aussichten
«Es fehlt an allem»
Weltweit werden die Kapazitäten der industriellen Rüstung hochgefahren, nur in der Schweiz sinken sie. Rüstungschef Urs Loher zeigte am Wirtschaftsforum in Uster Wege aus dem Niedergang auf.
Vom Licht ins Dunkel führte am Dienstag der 50. Top-Anlass des Wirtschaftsforums Uster (WFU). So präsentierte eingangs Benno Schöb die Geschichte des Kunstlichts. Dabei wies der Leiter Projekte bei der Ustermer Firma Nevalux AG, die sich auf intelligentes Licht und Sensorik fokussiert, insbesondere auf die Möglichkeiten von LED hin.
«Jetzt kommen wir zu einem düsteren Thema», leitete WFU-Präsident Jan Schibli zum Hauptreferenten des Abends über. Der 58-jährige Urs Loher ist als Rüstungschef für die Entwicklung, Evaluation, Beschaffung und Entsorgung von Systemen und Materialien der Schweizer Armee zuständig. Zudem verantwortet er die Planung und Beschaffung von Immobilien des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).

