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Die Post setzt in Uster und Wetzikon auf E-Lieferwagen

Umweltfreundlich und leise. In Uster und Wetzikon hat die Post den Diesel- und Benzinmotor in Rente geschickt.

In Wetzikon und Uster liefert die Post alle Pakete ab sofort mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen aus.

Foto: PD

Die Post setzt in Uster und Wetzikon auf E-Lieferwagen

Elektromobilität

Seit 2010 kommt die Briefpost in Uster und Wetzikon per Elektro-Dreirad. Ab sofort setzt die Post in den beiden Oberländer Städten auch bei Paketen ausschliesslich E-Fahrzeuge ein.

15 Millionen Briefe und 1 Million Pakete verteilt die Post jedes Jahr in den Städten Uster und Wetzikon. Briefe kommen schon seit 2010 ausschliesslich mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Die dreirädrigen Roller des Herstellers Kyburz aus Freienstein ZH gehören – nicht nur im Oberland – schon fast zum Ortsbild. Nun hat die Post den Verbrennungsmotor auch bei der Zustellung von Paketen in Rente geschickt: Die Postbotinnen und Postboten in Uster und Wetzikon sind ab sofort elektrisch unterwegs.

«Insgesamt haben wir in beiden Städten 45 elektrisch angetriebene Fahrzeuge im Einsatz», sagt Post-Sprecher Markus Werner. Die Flotte besteht aus 30 Kyburz-Rollern und 15 E-Kastenwagen von Renault und MAN.

Für die Umstellung von Brummen auf Summen hat die Post ihre Distributionsbasis in Hinwil in den letzten Monaten schrittweise mit den elektrischen Fahrzeugen und mit der Ladeinfrastruktur ausgestattet. Von der Studbachstrasse 11 aus werden neben Wetzikon und Uster auch Rapperswil bedient.

Reichweiten sind kein Problem

Die weit verbreitete «Reichweitenangst» kennen die Pöstlerinnen und Pöstler dabei nicht. Insgesamt legen die 45 Fahrzeuge pro Tag bei der Verteilung von Briefen und Paketen nur rund 1040 Kilometer zurück.

Damit die Umstellung von Benzin und Diesel auf Elektromobilität auch einen ökologischen Sinn ergibt, werden die Elektrofahrzeuge in Hinwil ausschliesslich mit Ökostrom «betankt», der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen in der Schweiz produziert wird.

Bereits seit Anfang 2023 setzt die Post bei der Zustellung von Briefen und Paketen in den Städten Zürich und Bern auf E-Mobilität. In Genf, Basel, Winterthur und Thun wird seit 2024 gestromert. Und bis Ende 2025 folgen nach Uster und Wetzikon auch Biel, Köniz, Lugano und Luzern. «Damit sorgt die Post für einen nachhaltigeren – und auch leiseren – Verkehr in den Städten», sagt Markus Werner.

Bis 2030 werden alle rund 10’800 Zustellfahrzeuge der Post für die Verteilung von Briefen und Paketen in der ganzen Schweiz mit einer elektrischen oder einer anderen umweltfreundlichen Antriebstechnik ausgestattet sein. Markus Werner: «Wir haben schon Versuche mit Wasserstofffahrzeugen durchgeführt. Aber im Vordergrund steht klar der batterieelektrische Antrieb.»

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