Dormakaba kündigt deutlich höheren Halbjahresgewinn an
Meldungen aus der Regionalwirtschaft
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4. Februar: Dormakaba rechnet mit deutlichem Anstieg des Gewinns
Dormakaba spricht eine «positive Gewinnwarnung» aus. In einer Ad-hoc-Mitteilung gibt der Schliesstechnikkonzern bekannt, dass er eine signifikante Steigerung des ausgewiesenen Betriebsergebnisses und des Reingewinns im ersten Halbjahr 2024/25 erwarte. In der Vorjahresperiode hatte Dormakaba einen Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) von 200,7 Millionen Franken erzielt.
Der Nettoumsatz und die bereinigte Ebitda-Marge würden im Rahmen der Guidance für das Geschäftsjahr 2024/25 liegen, schreibt Dormakaba weiter. Das Zielband für die Ebitda-Marge hatte CEO Till Reuter mit 16 bis 18 Prozent definiert, im ersten Halbjahr 2023/24 hatte Dormakaba dieses Ziel mit 14,6 Prozent noch verfehlt.
Der deutliche Anstieg des ausgewiesenen Betriebsergebnisses und des Reingewinns sei auf niedrigere Restrukturierungskosten und Goodwill-Abschreibungen sowie den Verkauf eines Standorts in Montreal zurückzuführen.
Das Geschäftsjahr des Schliesstechnikkonzerns mit Hauptsitz in Rümlang und Produktion in Wetzikon dauert jeweils vom 1. Juli bis zum 30. Juni des darauffolgenden Jahres. Die Finanzergebnisse für das erste Halbjahr per 31. Dezember 2024 werden am 25. Februar veröffentlicht. (sco/pd)
31. Januar: Depot AG ist Konkurs, Filiale in Hinwil wird geschlossen
Die Depot AG kann die Löhne und Rechnungen nicht mehr bezahlen und hat die Bilanz deponiert. Die 34 Filialen in der Schweiz, darunter auch jene im Hinwil Center, bleiben ab Samstag geschlossen. Betroffen von der Schliessung sind schweizweit rund 300 Mitarbeitende.
Depot gehört zu der deutschen Gries Deco Holding (GDC) und ist auf Einrichtungen und Dekorationsartikel spezialisiert. Das Unternehmen ist schon länger in finanzieller Schieflage. Das Mutterhaus befindet sich seit Mitte Juli 2024 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, während der Dauer des Schutzschirmverfahrens keine Zahlungen an Gläubiger zu leisten.
Für das Schweizer Tochterunternehmen hatte dies zur Folge, dass es offene Forderungen im zweistelligen Millionenbereich selbst auffangen musste. Die daraus resultierende finanzielle Belastung führte jetzt zum finanziellen Kollaps der Depot CH AG. Immerhin konnten die Januar-Löhne noch bezahlt werden.
«Darüber hinaus wirkt sich die anhaltend schlechte Konsumentenstimmung in der Schweiz massiv auf die Verkaufszahlen aus», schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Zudem leide man unter dem «zunehmenden Wettbewerbsdruck durch asiatische Mitbewerber».
Alle 34 Schweizer Filialen bleiben ab dem 1. Februar geschlossen. (sco/pd)
29. Januar: Autorama AG in Wetzikon ist VW-Händler des Jahres
Auch wenn die Verkaufszahlen in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind, ist und bleibt Volkswagen die beliebteste Automarke in der Schweiz. Rund 24’000 Neuwagen hat VW hierzulande im letzten Jahr verkauft. Damit führt die Marke zum 26. Mal in Folge die Verkaufsstatistik an.
Und zum 14. Mal hat Volkswagen in der Schweiz die besten Partnerbetriebe mit dem Titel «Dealer of the Year» ausgezeichnet. In der Kategorie der mittelgrossen Betriebe sicherte sich die Autorama AG Wetzikon mit Geschäftsführer Pascal Hürlimann und dem Markenverantwortlichen Yannick Mäder die Ehre und einen Check über 12’000 Franken für einen Mitarbeiteranlass.
Die Beurteilung der Garagenbetriebe erfolgte anhand qualitativer und quantitativer Kriterien. Aus der Summe verschiedener Bewertungspunkte in den Bereichen Verkauf und Aftersales wurde der beste Betrieb in der jeweiligen Kategorie (gross, mittelgross, klein) bestimmt. «Es ist weniger eine Frage des Umsatzes als vielmehr ein Resultat aus Teamspirit, Leidenschaft, Kundenzufriedenheit und Vertrauen», wird VW-Verkaufschef Sascha Leardi in der Mitteilung zitiert. (sco/pd)

29. Januar: 200 Gäste erleben Backhandwerk in der Bäckerei Vuaillat
Zum vierten Mal hatte Martin Mayer, Geschäftsführer der Bäckerei Vuaillat, zu seiner «Nacht der offenen Backstube» geladen. Die Resonanz übertraf alle Erwartungen: Rund 200 Gäste nutzten in der Vuaillat-Backstube in Niederuster die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des traditionellen Backhandwerks zu werfen.

«Es ist beeindruckend, wie gross das Interesse an unserem Handwerk ist», freute sich Mayer. «Die positive Resonanz zeigt uns, wie wichtig es ist, die Leidenschaft und Qualität unseres Berufs erlebbar zu machen.»
Die Gäste konnten live miterleben, wie Sauerteigbrote und die saisonalen «Sauerteig-Ostertauben» entstehen. Zahlreiche Besucher nutzten zudem die Gelegenheit, die Produkte zu degustieren – von knusprigem Brot bis hin zu feinen Konditoreiwaren.
Neben dem Genuss stand auch ein übergeordnetes Ziel im Fokus: die Wertschätzung des Bäcker- und Konditoren-Handwerks zu fördern. «Unser Beruf ist kreativ, vielseitig und anspruchsvoll. Leider hat das Image in den letzten Jahrzehnten gelitten, unter anderem durch die vermehrte Nutzung von Backvormischungen und Tiefkühlprodukten in der Branche», so Mayer. «Wir möchten zeigen, dass echte Handwerkskunst einen Unterschied macht.» (pd/sco)
22. Januar: Steiner Beck ist Testsieger beim «Kassensturz»
Der «Kassensturz» des Schweizer Fernsehens hat zehn helle Pfünderli getestet, acht Brote von Grossverteilern und zwei Brote von traditionellen Bäckereien. Ergebnis der fünfköpfigen Expertengruppe: Die Brote der traditionellen Bäckereien sind zwar teurer als jene der Grossverteiler, aber auch deutlich besser.
In der Blindverkostung am besten abgeschnitten haben die Pfünderli der Bäckereien Wüst (Preis: 4.25 Franken) und Steiner Beck (Preis: 3.20 Franken). Diese würden mit «handwerklicher Qualität» und «aromatischer Vielfalt» überzeugen, so die Tester. In der Jury sass unter anderen Martin Mayer, Inhaber der Bäckerei Vuaillat mit Geschäftsstellen in Uster, Illnau, Russikon und Zürich.
Die Bäckerei Wüst betreibt 16 Filialen in Zürich, am linken Zürichseeufer, in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Der Steiner Beck mit Hauptsitz in Wetzikon unterhält acht Geschäftsstellen im Zürcher Oberland und am rechten Seeufer sowie zwei im Bündner Tourismusort Arosa.
Der «Kassensturz» testete die zehn Brote jeweils frisch und drei Tage nach dem Einkauf. Auch hier schnitten der Steiner Beck und die Bäckerei Wüst am besten ab. Sie erhielten als einzige die Note «gut».
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erreichte die Migros mit ihrem Halbweissbrot «M-Budget». (sco)
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22. Januar: 100’000 Schweizer KMU haben ein Nachfolgeproblem
Das Thema Nachfolgeplanung interessiert Gewerbetreibenden in der Region. Mehr als 60 Mitglieder und Gäste folgten der Einladung des Wirtschaftsforums Wetzikon ins Swiss Star Hotel zu einer Veranstaltung zum Thema.
100'000 kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz haben ein Nachfolgeproblem. Das ist jedes sechste KMU. Diese Zahl nannte Philipp Gübeli, Partner der Business Transaction AG aus Zürich, in seinem Referat.

Business Transaction hat sich auf den Verkauf von KMU spezialisiert und begleitet beispielsweise die Brüder Rolf und Gusti Schleh, die ihr Sanitärgeschäft in Wetzikon an den langjährigen Mitarbeiter Dave Hirzel verkaufen.
Transparenz und eine offene Kommunikation seien in einem solchen Prozess das A und O, sagte Rolf Schleh an einer angeregten Podiumsdiskussion, moderiert von Sandra Elliscasis, FDP-Stadträtin und Präsidentin des Wirtschaftsforums. «Wir haben lange Gespräche geführt, teilweise mit harten Bandagen», sagte Dave Hirzel: «Jetzt blicken wir gemeinsam nach vorne, haben ein gemeinsames Ziel.»
Dieses Ziel, die Firmenübergabe an die nächste Generation, hat Theo Meier bereits erreicht. Seit einem Jahr führt Tochter Ursina die Beck Meier GmbH in Bäretswil als Vertreterin der fünften Generation. Eine wichtige Voraussetzung für die nahtlose Übergabe der Familienunternehmung sei das Einverständnis der anderen vier Töchter gewesen, gab Theo Meier zu: «Wenn jede Tochter gesagt hätte, sie wolle einen Fünftel herausholen, hätten wir dicht machen müssen.»
Vom Datum der Übernahme habe er eher zufällig erfahren, erzählte der Seniorchef mit einem Schmunzeln. Seine Tochter hatte für ihre höhere Fachprüfung zur diplomierten Betriebsleiterin Bäckerei-Konditorei einen Businessplan verfassen müssen: «Sie gab ihn mir zum Lesen. Und so erfuhr ich, dass sie die Firma per 1. Januar 2024 übernehmen würde …» (sco)

21. Januar: Raiffeisenbank Region Glatt steigert Hypothekarvolumen und Gewinn
Die Raiffeisenbank Region Glatt blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die Genossenschaftsbank mit Standorten in Effretikon, Wallisellen und Bassersdorf erzielte 2024 einen Jahresgewinn von 2,3 Millionen Franken (+ 7,0 %). Der Gewinn verbleibt – bis auf die Verzinsung der Anteilscheine der Genossenschafterinnen und Genossenschafter – als Reserve im Unternehmen und stärkt so die Eigenkapitalbasis.
Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich um 5,9 Prozent auf 1,19 Milliarden Franken. Das Volumen der gesprochenen Hypotheken ist um 41 Millionen auf 968,3 Millionen gewachsen (+ 4,4 %). Auf der anderen Seite der Bilanz stiegen auch die Kundeneinlagen um 5 Prozent auf 997,4 Millionen.
Mit dem gesunkenen Zinsniveau ist der Zinserfolg leicht tiefer ausgefallen als im ausserordentlich guten Vorjahr. Die Raiffeisenbank Region Glatt erzielte aus dem Zinsengeschäft einen Nettoerfolg von 11,3 Millionen Franken (– 3,2 %). Sie konnte dieses Minus mit dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mehr als wettmachen. Insgesamt nahm sie hier 2,8 Millionen ein, im Vorjahr waren es noch 2,2 Millionen Franken gewesen. (PD/sco)
15. Januar: Schafmilchkäserei Koster aus Wald gewinnt Culinarium-Krone
Der Trägerverein Culinarium hat am Dienstagabend in St. Gallen die Schafmilchkäserei Koster aus Wald in der Kategorie Produktion gekrönt, wie dieser in einer Mitteilung schreibt. Der Geschäftsleiter Babatunde Adewale hat mit dem «Cheese Doctor» eine neue Produktlinie geschaffen, die nicht nur eine blosse Marketing-Erfindung ist. Denn der «Cheese Doctor» ist er selbst, weil er seinen Käse auf «Herz und Nieren» prüft und ihn pflegt.
Hocherfreut nahm er die Krone für die Schafmilchkäserei Koster entgegen. «Ich habe zu meinen Kindern immer gesagt, wenn du etwas machst, dann mach es richtig oder gar nicht», sagte Adewale laut der Mitteilung auf der Bühne.

Culinarium-Produkte sollen landwirtschaftliche Produkte aus der Region fördern und kurze Transportwege garantieren. (alk)
14. Januar: Dormakaba will Sicherheitskontrollen mit KI verbessern
Dormakaba stellt an der Fachmesse «Bau 2025», die vom 13. bis 17. Januar in München stattfindet, eine innovative Lösung für Personenkontrollen vor. Gemeinsam mit dem deutschen Technologieunternehmen Rohde & Schwarz hat der Schliesstechnik-Konzern mit Sitz in Rümlang und Wetzikon eine automatisierte Zutrittslösung entwickelt, die derzeit an verschiedenen Flughäfen in den USA, Singapur und den Niederlanden getestet wird.
Das System kombiniert Sicherheitsschleusen mit KI-Technologie von Dormakaba und einen Sicherheitsscanner für die Personenkontrolle von Rohde & Schwarz. Der Scanner erkennt nicht nur metallische Objekte, sondern auch beispielsweise Keramikmesser oder verdächtige Flüssigkeiten und kann so modernen Bedrohungen wie 3D-gedruckten Waffen ohne Metallteile entgegenwirken.
Nach der Testphase an den Flughäfen soll die Lösung auch zum Schutz von Kraftwerken, Forschungslaboren oder Rechenzentren angeboten werden. «Mit dieser wegweisenden Innovation erschaffen wir neue Märkte und bedienen zugleich die stark wachsende Nachfrage nach Personenkontrollen im Bereich der kritischen Infrastruktur», lässt sich Dormakaba-CEO Till Reuter in einer Mitteilung zitieren. (pd/sco)
13. Januar: Bank BSU unterstützt das Kulturhaus Central als Hauptsponsorin
Die Bank BSU ist neue Hauptsponsorin des Central Uster. «Die Bank BSU als alteingesessene Ustermer Bank war unsere absolute Wunschpartnerin und wir sind überaus glücklich darüber, dass die Partnerschaft zustande gekommen ist», sagt Miro Maurer, Mitglied des Leitungstrios, das seit Juli 2024 das Central Uster führt.
Das Sponsoring bietet nicht nur finanzielle Unterstützung für das Kulturhaus, sondern auch einen Mehrwert für die Kundinnen und Kunden der Bank BSU: Mit einer BSU-Karte erhalten Kunden der Genossenschaftsbank 20 Prozent Rabatt auf den regulären Ticketpreis.
«Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Sponsoringengagement einen wichtigen Teil zum Ustermer Kulturleben beitragen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Central-Team und darauf, sowohl unserer Kundschaft als auch der breiten Bevölkerung Kultur in Uster zu ermöglichen», erklärt Manuela Vogt, Leiterin Marketing & Kommunikation der Bank BSU. (pd/sco)
13. Januar: Unternehmerapéro in Wetzikon im Zeichen der Fernwärme
«Es ist ein Generationenprojekt, bei dem wir jetzt auf die Tube drücken», sagte Wetzikons Stadtpräsident Pascal Bassu am traditionellen Apéro für Unternehmerinnen und Unternehmer der Stadt Wetzikon.
120 Gäste waren der Einladung ins im Pfarreizentrum «Heilig Geist» gefolgt. Daniel Weltin, Verwaltungsratspräsident der Fernwärme Wetzikon AG, informierte über das Projekt, mit dem Abwärme aus der KEZO und der ARA genutzt wird, um Wetzikon zu beheizen.

Bereits im Herbst 2025 soll die Energie fliessen, die Nachfrage sei gross, sagte Weltin und ermunterte die Unternehmerinnen und Unternehmer dazu, sich ebenfalls mit dieser «grünen Energie» zu befassen. Danach referierten zwei der wichtigen Unternehmer und Arbeitgeber der Stadt über ihre Firmen: Thomas Herrmann gewährte den Anwesenden spannende Einblicke in die Tätigkeitsbereiche des Elektronikherstellers Elma. Er tat dies nach einem Skiunfall in den Ferien in Lenk mit Armschlinge. Herrmann war über den Haufen gefahren worden und hatte sich die linke Schulter ausgekugelt.
Anschliessend referierte Bernhard Steiner, Patron des Steiner Becks, über die beeindruckende Entwicklung seines Unternehmens. Als er die Bäckerei 1980 von seinem Vater übernahm, beschäftigte sie zwölf Mitarbeitende. Aktuell sind es an 30 Standorten, darunter die Produktion in Kempten, rund 750 Mitarbeitende. (sco)
9. Januar: Am AVZO-Neujahrsapéro drehte sich alles um Entscheidungen
Der traditionelle Neujahrsapéro des Arbeitgeberverbands Zürcher Oberland und rechtes Seeufer (AVZO) stand im Zeichen der Entscheidungen. Verhaltensökonom Sandro Ambühl, Assistenz-Professor an der Uni Zürich, sprach in einem spannenden und unterhaltsamen Referat darüber, wie wir entscheiden, wie wir Entscheidungen verbessern und wie wir Entscheidungen vorhersagen können.

Rund 100 Gäste waren der Einladung des AVZO ins Bildungszentrum Uster gefolgt, darunter neben zahlreichen Unternehmerinnen und Gewerbetreibenden auch Usters Stadtpräsidentin Barbara Thalmann und der Volketswiler Gemeindepräsident Jean-Philippe Pinto.
Ein Schwerpunkt in der Forschung von Sandro Ambühl ist die Frage, wie man Menschen helfen kann, gute finanzielle Entscheidungen zu treffen. Der Ökonom und Mathematiker zeigte auf, wie leicht wir uns beeinflussen lassen und wie oft uns unsere «Ratio» dabei im Stich lässt.
Er legte aber in einem einfachen Experiment auch dar, wie Menschen gemeinsam zu richtigen Entscheidungen kommen können. Dazu zeigte er ein Bild eines Behältnisses mit Kaugummis und liess seine Zuhörer die Anzahl dieser Kaugummis schätzen. Resultat: Die einzelnen Schätzungen lagen weit auseinander, niemand der Anwesenden kam auch nur in die Nähe der richtigen Antwort. Aber der Durchschnitt aller Schätzungen war erstaunlich präzise.
Nach diesem Muster funktionieren die sogenannten Prognosemärkte, die in den letzten Jahren aufgekommen sind. Auf aktuelle Fragen angewandt, rechnet beispielsweise der Prognosemarkt Polymarket mit einer 28-prozentigen Wahrscheinlichkeit damit, dass Donald Trump 2025 den USA Teile von Grönland einverleibt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im laufenden Jahr zurücktritt, liegt bei 12 Prozent und das Risiko einer Vogelgrippe-Pandemie bei 13 Prozent.

In ihrem einleitenden Referat ging AVZO-Präsidentin Annette Lenzlinger kurz auf die Umweltverantwortungsinitiative ein, über die das Schweizer Volk am 9. Februar abstimmt. Die Initiative der jungen Grünen verlangt, dass die Schweiz nur so viele natürliche Ressourcen verbrauchen darf, dass sich die Natur erholen kann.
Für die Arbeitgeber geht das zu weit. «Die Initiative führt zu vielen neuen Vorschriften und Gesetzen. Sie schwächt die Wirtschaft und verteuert Produkte und Dienstleistungen», sagte Annette Lenzlinger und rief dazu auf, ein Nein in Urne zu legen.
Es waren also genügend Steilpässe gespielt worden für einen angeregten Austausch beim abschliessenden Apéro riche. (sco)
8. Januar: Dormakaba schliesst Verkauf des Subsahara-Geschäfts ab
Dormakaba hat den im letzten Jahr angekündigten Verkauf der Dormakaba South Africa (Pty) Ltd. mit Wirkung zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen. Die südafrikanische Tochtergesellschaft des Konzerns für Zutritts- und Schliesstechnik mit Sitz in Rümlang und Wetzikon wurde an das lokale Management verkauft.
Die neuen Eigentümer werden das veräusserte Subsahara-Afrika-Geschäft weiterführen und als exklusiver Dormakaba-Partner in der Region agieren, schreibt Dormakaba in einer Mitteilung.
Weiter hat das Unternehmen im Zuge der Konsolidierung seiner Standorte in Montreal (Kanada) Ende Dezember 2024 seinen früheren Produktions- und Entwicklungsstandort verkauft. Dormakaba setzt seine Geschäftstätigkeit von einem neuen Hub mit einer neuen Produktionsstätte in Montreal aus fort. Über die finanziellen Bedingungen beider abgeschlossenen Transaktionen haben die jeweils beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart. (pd/sco)
23. Dezember: Ustermer Förderverein gewinnt Partnerschaft mit Bank BSU
Der Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten (KMSK) ist neue eco-Partnerorganisation der Bank BSU. Der Verein setzte sich gegen neun Mitbewerber durch. «Wir freuen uns extrem, haben sich so viele Vereine die Zeit genommen, ein Bewerbungsvideo zu erstellen und uns einzureichen», so Martin Tschirky, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Bank BSU.
Mit ihren eco-Konti unterstützt die Bank Vereine und Organisationen in der Region, die sich für Menschen, Tiere oder die Umwelt einsetzen. Dafür werde der Nachhaltigkeitszinsanteil von der Bank verdoppelt und an die Partnerorganisationen ausgeschüttet.
Beim Förderverein ist die Freude gross: «Wir danken der Bank BSU von Herzen für die Ernennung als neue eco-Partnerorganisation», sagt Manuela Stier, Gründerin von KMSK. Sie würden das Geld für ihren beliebten Weihnachtsevent nutzen. (alk)
12. Dezember: Bei Grandiflora in Wetzikon kann man jetzt Blumen abonnieren
Das Blumengeschäft Grandiflora in Wetzikon lanciert ein neues, kreatives Angebot: das Blumen-Abo. Mit dem Abonnement erhalten Blumenliebhaberinnen und -liebhaber Schnittblumen oder ein Gesteck regelmässig nach Hause oder an einen Ort der Wahl geliefert.
«Mit unserem Blumen-Abo möchten wir nicht nur Blumen liefern, sondern vor allem ein Gefühl von Wertschätzung und Freude schenken», erklärt Daniela Löffler, Inhaberin von Grandiflora. «Besonders in unserer hektischen Zeit ist es schön, jemandem regelmässig eine kleine Auszeit und ein Lächeln zu schenken.»
Die farbenfrohen Schnittblumen oder kunstvoll arrangierten Gestecke werden direkt nach Hause oder an einen Wunschort geliefert. Mit drei Preiskategorien – 50, 70 oder 90 Franken – sowie der Wahl zwischen wöchentlicher, monatlicher oder quartalsweiser Lieferung lässt sich das Abo individuell an die Bedürfnisse der Kunden anpassen. (pd/sco)

12. Dezember: Bank BSU pflanzt für abgeschlossene Hypothek einen Baum
In Zusammenarbeit mit dem Zürcher Bauernverband (ZBV) pflanzt die Bank BSU für jede neu abgeschlossene Hypothek einen Baum im Zürcher Oberland. Am 3. Dezember wurden die ersten Bäume auf Flächen von Oberländer Landwirten gepflanzt.
Die Idee, für jede Hypothek einen Baum zu pflanzen, sei an und für sich noch nichts Neues, sagt Martin Tschirky, Geschäftsleitungsmitglied und Nachhaltigkeitsbeauftragter der Bank BSU. «Unsere Grundanforderung war es aber, dass wir jeden einzelnen Standort unserer gepflanzten Bäume kennen und diese auch anfassen können. Die Bäume sollen also im Zürcher Oberland und nicht irgendwo im Ausland gepflanzt werden.»
Mit dem Zürcher Bauernverband wurde ein Partner gesucht und gefunden, dessen Mitglieder sowohl über den Platz für einen solchen Baum als auch über das Knowhow verfügen, ihn zu pflanzen und zu hegen. Die Landwirte können auswählen zwischen einheimischen Bäumen wie Eiche, Linde, Erle oder Bergahorn und Hochstammobstbäumen wie Apfel, Birne oder Zwetschge. Die Bäume stammen, wenn immer möglich, von Baumschulen aus dem Zürcher Oberland.
Die Bank BSU kommt für die Beschaffung und die Lieferung der Bäume auf, der Zürcher Bauernverband ist für die Koordination von Bestellung, Lieferung und Pflanzung der Bäume zuständig. «Pflanzen und pflegen muss jeder Bauer und jede Bäuerin den Baum aber selbst», sagt Martin Streit, Leiter Bereich Umwelt beim Zürcher Bauernverband.
Per Stichtag 31. August 2024 hat die Bank BSU für die ersten 59 Hypotheken dem Zürcher Bauernverband den Auftrag gegeben, ebenso viele Bäume im Zürcher Oberland zu pflanzen. Die Aktion wird 2025 fortgesetzt. (pd/sco)

6. Dezember: Zürcher Bankenverband wählt Patrick O. Müller zum Präsidenten
Der Zürcher Bankenverband (ZBV) hat einen neuen Präsidenten. Patrick O. Müller (46), Regionaldirektor Zürich der UBS, folgt auf seinen UBS-Kollegen Daniel Hunziker.
Müller ist in Wetzikon aufgewachsen und seit 18 Jahren für die UBS tätig. Die von ihm geleitete Region Zürich der UBS umfasst die Kantone Zürich, Schaffhausen, Glarus und einen Teil des Kantons Schwyz. Vor seiner Funktion als Regionaldirektor in Zürich hatte er das institutionelle Geschäft der UBS, Global Asset Servicing, sowie das internationale Firmenkundengeschäft für knapp sechs Jahre geleitet.
Patrick O. Müller freut sich auf seine neue Aufgabe im Verband, der 39 Banken mit insgesamt 40’000 Mitarbeitenden vertritt: «Der Finanzplatz ist eine zentrale Stütze der Zürcher Wirtschaft. Ich freue mich darauf, unsere Branche als Präsident des Zürcher Bankenverbandes gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu vertreten.» (sco/pd)

5. Dezember: Haelixa hilft C und A bei der Rückverfolgung von Bio-Baumwolle
Das Start-up Haelixa in Kemptthal geht eine Partnerschaft mit C und A ein. Ziel der Zusammenarbeit ist eine verbesserte Rückverfolgbarkeit der Bio-Baumwolle des Modehändlers.
C und A möchte den Anbau von Baumwolle ohne synthetische Pestizide und Düngemittel unterstützen, was zu saubereren Wasserwegen, gesünderen Ökosystemen und niedrigeren Kosten für die Landwirte führt.
Haelixa, ein im «The Valley» ansässiges ETH-Spinoff, hat ein System entwickelt, individuelle DNA-Sequenzen direkt auf Rohmaterialien aufzutragen. Auf diese Weise erhält jedes Produkt eine einzigartige, fälschungssichere DNA-Identität durch die gesamte Lieferkette bis zum Einzelhändler. Für jede Herkunft, Marke, Verarbeitung (rezykliert, biologisch) oder weitere Eigenschaften kann in den Labors im «The Valley» eine einzigartige DNA-Sequenz kreiert werden.
Die Partnerschaft zwischen Haelixa und C und A begann 2022 mit einem Pilotprojekt und wurde seitdem kontinuierlich ausgebaut. Das Ergebnis ist diese Vereinbarung mit Haelixa, die Bio-Baumwolle für die nächsten drei Jahre zu kennzeichnen.
«Transparenz und ethische Beschaffung sind in unserer Lieferkette von entscheidender Bedeutung», lässt sich Alexandre Saus-Salas, Head of Sourcing bei C und A, in einer Medienmitteilung zitieren. (pd/sco)
5. Dezember: Agrola-Tankstelle mit neuem Konzept in Wald eröffnet
Nach siebenmonatiger Bauzeit hat die Landi Bachtel am 5. Dezember die erste Hybrid-Tankstelle von Agrola in Betrieb genommen. Das neue Konzept vereint erstmals E-Ladestellen und fossile Zapfsäulen unter einem Dach.
Sechs klassische Betankungsplätze für Benzin und Diesel sowie zwei Elektro-Schnellladeplätze mit jeweils bis zu 320 Kilowatt Ladeleistung stehen zur Verfügung. Im Tankstellenshop befindet sich eine Lounge mit einem vielfältigen Verpflegungsangebot sowie einem Arbeitsbereich, in der sich Wartezeiten bequem überbrücken lassen.
Stephan Ryffel, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Landi Bachtel, sieht die Tankstelle in Wald als beispielhaft für den Wandel der Mobilität: «Die Integration der Ladestationen in die fossile Tankstelle spiegelt den Rückgang konventioneller Antriebsformen zugunsten der Elektromobilität wider. Damit verbunden sind veränderte Anforderungen an die Tankstellen-Infrastruktur, denen wir nicht zuletzt mit dem Loungebereich Rechnung tragen.»
Ökologische Aspekte waren beim Umbau der ehemaligen Autogarage «Kaiser» zentral. So wurde die bisherige Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt, die mit der Abwärme der Kühlaggregate sowie mit Umgebungswärme betrieben wird. Eine Schmutzwasser-Aufbereitungsanlage stellt sicher, dass in der Autowaschanlage möglichst wenig Frischwasser verbraucht wird. Und die Photovoltaik-Anlage auf den Gebäudedächern deckt einen Grossteil des Strombedarfs auf dem Areal ab.
Insgesamt investierte die Landi Bachtel 5,8 Millionen Franken, die sie komplett aus ihren Eigenmitteln finanziert. (pd/sco)

29. November: Silvan G.-R. Meier unter den 300 reichsten Schweizern der «Bilanz»
Meier Tobler hat turbulente Zeiten hinter sich. In den letzten zwölf Monaten verlor der Gebäudetechnik-Spezialist aus Schwerzenbach rund ein Viertel seines Börsenwerts. Grund sind (mittlerweile überwundene) Schwierigkeiten mit einem hoch automatisierten neuen Logistikzentrum.
Das spürt auch Mehrheitseigner Silvan G.-R. Meier, dessen Anteil an der Firma deutlich weniger wert ist als vor einem Jahr. Der 49-Jährige, der mit seiner Familie in Zürich lebt, wird in der neusten Liste der Superreichen des Wirtschaftsmagazins Bilanz mit 400 bis 450 Millionen Franken Vermögen aufgeführt. Vor Jahresfrist waren es noch 450 bis 500 Millionen.
Damit wird Silvan G.-R. Meier neben dem wohlhabendsten Schweizer beinahe schon ärmlich. Dieser heisst Gérard Wertheimer, ist Enkel des Chanel-Mitgründers Pierre Wertheimer und verfügt laut Bilanz über ein Vermögen von 37 bis 38 Milliarden Franken.
Auch Platz 2 wird von Erben belegt: Familien Oeri, Hoffmann und Duschmalé vom Pharmakonzern Roche besitzen ein Vermögen von 28 bis 29 Milliarden Franken.
Insgesamt besitzen die 300 Reichsten im Land die sagenhafte Summe von 833‘500’000’000 Franken. Das ist ein neuer Rekordwert. (sco)

28. November: Bäckerei Vuaillat in Russikon für Servicequalität ausgezeichnet
Die Bäckerei-Konditorei Vuaillat AG heimst einen weiteren Award ein, diesmal für die Kundenorientierung.
In einem «Mystery Shopping», bei dem Bäckereien, Konditoreien und Confiserien in der ganzen Schweiz anonym auf ihre Kundenorientierung getestet worden sind, erreichte die Filiale in Russikon in den fünf Bewertungschecks ein Gesamtergebnis von mehr als 85 Prozent, das für den «Best Service Award 2024» benötigt wird.
Durchgeführt wird das «Mystery Shopping» vom Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Smart Concept AG, das sich auf Fragen rund um Kundenbeziehungen spezialisiert hat.
Stefan Cremonini von der Proback AG, der Unternehmungsberatung für Bäcker und Confiseure, überreichte den Award in der Vuaillat-Verkaufsstelle in Russikon an Martin Mayer, den Geschäftsführer der Bäckerei, sowie an Verkaufsleiterin Melanie Hattenberger und ihr engagiertes Team. (pd/sco)

27. November: Peter Herger wird VR-Präsident der Max Brain AG
Die Max Brain AG holt Peter Herger als neuen Verwaltungsratspräsidenten an Bord. Die Firma mit Sitz in Zürich entwickelt und betreibt digitale Lernprogramme für Unternehmen.
Der 48-jährige Unternehmer aus Wetzikon bringe durch seine Erfahrung die idealen Voraussetzungen mit, um das Ökosystem des Anbieters für digitale Lernlösungen weiter auszubauen und zu skalieren, schreibt die Max Brain AG in einer Mitteilung.
Herger ist Mitgründer und ehemaliger Geschäftsführer des KMU-Softwareherstellers Proffix in Wetzikon. Er blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Unternehmensführung zurück.
Das KMU-Softwareunternehmen Proffix führte er von der Gründung 2001 bis zu dessen Verkauf im Jahr 2023. Unter seiner Leitung entwickelte sich Proffix zu einer der führenden ERP-Lösungen für Schweizer KMU mit einem erfolgreichen indirekten Vertriebspartnermodell. Von 2015 bis 2023 war Herger zudem Vorstandsmitglied von Swiss Accounting, dem grössten Schweizer Verband für Rechnungslegung und Controlling. (pd/sco)

25. November: Neues Küchenstudio in Dübendorf stärkt Position von Pfister
Am Dienstag, 26. November 2024, eröffnet das achte Pfister-Küchenstudio der Schweiz im Flagshipstore in Dübendorf. Das Küchenstudio soll Pfisters Position als führender Anbieter hochwertiger Küchen stärken.
Auf 662 m² bietet Pfister eine breite Auswahl an Küchenprodukten und -lösungen in unterschiedlichen Preissegmenten. Von preislich attraktiven Varianten bis hin zu exklusiven High-End-Marken umfasst das Sortiment Küchenmöbel, Arbeitsflächen, Elektrogeräte und Zubehör führender Hersteller wie Next 125, Team7, Novel oder Dieter Knoll Collection.
Durch die gezielte Verknüpfung von Online- und Offline-Kanälen bietet Pfister eine nahtlose Einkaufserfahrung mit persönlicher Beratung und Service vor Ort sowie eine individuelle Unterstützung bei der Küchenplanung.

Die zentrale Lage des Standorts macht das Küchenstudio zu einer wichtigen Anlaufstelle für Kundinnen und Kunden aus der gesamten Region Zürich. «Mit der Eröffnung des Küchenstudios in Dübendorf stärken wir unsere Position als führender Anbieter hochwertiger Küchen und bauen unsere Präsenz im bedeutenden Wirtschaftsraum Zürich weiter aus», sagt Paul Holaschke, CEO von Pfister.
Zur Feier der Eröffnung des Küchenstudios erwarten Kundinnen und Kunden am 29. und 30. November attraktive Eröffnungsangebote und Rabatte. (pd/sco)
19. November: Bank BSU Twint-App ab sofort in den App-Stores erhältlich
Die Bank BSU bietet ihren Kundinnen und Kunden neu eine eigene Twint-App an. Die App ersetzt die bisherige Prepaid-Variante und ist ab sofort kostenlos in den App-Stores erhältlich.
Dank der direkten Kontoanbindung ist es jetzt für BSU-Kundinnen und -Kunden einfacher, beispielsweise die Parkgebühren mit dem Smartphone zu bezahlen, im Hofladen einzukaufen oder Geld via Handynummer an Freunde und Bekannte zu senden. Das vorherige Aufladen von Twint-Guthaben entfällt und Gutschriften werden ohne Verzögerung direkt dem BSU-Konto gutgeschrieben.
Die Ustermer Regionalbank ist sich bewusst, dass viele Kundinnen und Kunden sehnlichst auf die App gewartet haben. «Wir freuen uns ausserordentlich, dass wir unserer Kundschaft nun unsere eigene Twint-App anbieten können. Der Wunsch wurde in Beratungsgesprächen vielfach geäussert – jetzt müssen wir diese Personen nicht mehr vertrösten», sagt Damian Lanter, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Bank BSU. (pd/sco)
19. November: Dormakaba ernennt Christian Baur zum Chief Transformation Officer
Dormakaba hat mit Wirkung zum 1. Januar 2025 Christian Baur (54) als President Key & Wall Solutions and OEM sowie als Chief Transformation Officer in die Geschäftsleitung berufen. Als President Key & Wall Solutions and OEM folgt er auf Stefano Zocca, der sich nach über 13-jähriger Tätigkeit entschlossen hat, das Schliesstechnik-Unternehmen mit Sitz in Rümlang und Wetzikon zu verlassen.
Die Position des Chief Transformation Officer wird neu geschaffen. Christian Baur soll in dieser Funktion die Umsetzung der Transformationsinitiativen vorantreiben und die Performance des Unternehmens weiter erhöhen, teilt Dormakaba mit.

Die Aufnahme der neuen Funktion auf die oberste Führungsstufe sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg von «Shape zu Growth», sagt CEO Till Reuter. Die Initiative «Shape4Growth» war noch von Reuters Vorgänger Jim-Heng Lee gestartet worden war. Sie zielt einerseits darauf ab, jährlich 170 Millionen Franken einzusparen und andererseits auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zurückzufinden.
Christian Baur fungiert seit 2022 als Chief Technology Officer für Hörmann, einem Automobilzulieferer in Deutschland. Davor war er seit 2013 in verschiedenen Führungspositionen bei Kuka tätig, einem weltweit führenden Anbieter von Industrierobotik und Automatisierungslösungen. (sco/pd)
18. November: Oberländer Nachwuchs-Dachdecker glänzt an Weltmeisterschaft
Ein Wetziker Büezer holt Silber. An den 29. Weltmeisterschaften der jungen Dachdecker in Innsbruck hat das Schweizer Team erneut herausragende Leistungen gezeigt. In allen vier Disziplinen – Abdichtung, Dachdeckung, Fassade und Metalldeckung – konnten sie Medaillen erringen und ihre Podestplätze erfolgreich verteidigen.
Auch ein Oberländer konnte sich vor der internationalen Jury beweisen. Dennis Bucher ist ein junger Wetziker Dachdecker, der bei der BS Strohmeier AG angestellt ist. Zusammen mit seinem Teamkollegen Amphol Rodjhinda aus Elgg konnte er sich die Silbermedaille sichern.

Neben der Silbermedaille in der Kategorie Metalldeckungen holten die Schweizer Teams auch in den Kategorien Abdichtungen und Dachdeckungen Silber. In der Kategorie Fassade gelang sogar der Sprung ganz nach oben aufs Treppchen mit einer Goldmedaille.
Die Weltmeisterschaften fanden vom 13. bis 15. November in der Messe Innsbruck statt. An den ersten beiden Tagen mussten die Teilnehmer Pflichtaufgaben absolvieren, gefolgt von einer Kür am dritten Tag.
Die nächsten Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills finden 2025 in Bern statt, wo sich die Erst- und Zweitplatzierten für die Weltmeisterschaften 2026 in Budapest qualifizieren können. (mgp)
14. November: Oberländer Lernende erhalten Auszeichnung
Die Pestalozzi Gruppe und ihre Tochterfirma Gabs AG zeichnen jedes Jahr die besten Lehrabgängerinnen und -abgänger ihres Jahrgangs mit dem Pestalozzi-Stiftepriis aus. Heuer stammen gleich vier Preisträger aus dem Oberland.
Aurel Bachofen aus Rüti hat bei der Hinwiler Ferag AG seine Ausbildung als Automatiker absolviert. Der Gossauer Yanik Gerwer liess sich bei der plentec Gebäudetechnik Gmbh in Uznach zum Gebäudetechnikplaner Heizung ausbilden.
Von der BS Stohmeier AG in Wetzikon wurde Manuel Heim aus Illnau ausgezeichnet. Er absolvierte dort seine Dackdecker-Lehre. Und bei Mettler-Toledo in Greifensee liess sich Dorian Noel Wäckerlin aus Volketswil, der den Preis ebenfalls erhielt, in die Arbeitswelt einführen.

Gemeinsam mit 106 weiteren Talenten aus der ganzen Deutschschweiz, die in den Bereichen Gebäudetechnik und -hülle sowie im Metallbau und -verarbeitung tätig sind, durften sich die vier Oberländer am vergangenen Freitag an einem Galaabend in Schlieren für ihre Leistung feiern lassen. Alle Ausgezeichneten hatten im Sommer ihre Ausbildung mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 5,1 und mehr abgeschlossen. (lel/pd)
12. November: Bank BSU lanciert «das fairste Sparkonto der Schweiz»
Es sei das «fairste Sparkonto der Schweiz» schreibt die Bank BSU mit Hauptsitz in Uster über ihr neues «Sparkonto flex». Das Spezielle am neuen Produkt der Genossenschaftsbank ist seine Transparenz: Der Sparzins folgt unmittelbar dem Leitzinssatz der Schweizerischen Nationalbank (SNB).
Wenn die SNB quartalsweise ihre geldpolitische Lagebeurteilung vornimmt und den Leitzins anpasst – wie zuletzt dreimal in Folge geschehen -, dann ändert sich analog auch der Zinssatz auf dem «Sparkonto flex».
Erhöht die SNB den Leitzins, erhöht die Bank BSU den Zinssatz. Senkt die SNB den Leitzins, reduziert sich auch der Zinssatz auf dem Konto.
Bis Ende Juni 2025 gibt die Bank BSU den SNB-Leitzins 1:1 an die Kundinnen und Kunden mit einem «Sparkonto flex» weiter, macht also keine Marge geltend. Aktuell wird das Sparguthaben deshalb mit 1 Prozent verzinst.
Am 1. Juli 2025 wendet die Bank BSU einen Abschlag auf dem SNB-Leitzins an. Bis zu einem Sparbetrag von 100'000 Franken beträgt der Abschlag 0,75 Prozent und bis zu einem Sparbetrag von 200'000 Franken liegt er bei 0,50 Prozent.
«Wir sind davon überzeugt, mit dem ‹Sparkonto flex› einen Nerv zu treffen», sagt Renato Peterhans, Geschäftsleitungsmitglied und Vertriebsleiter der Bank BSU und ergänzt: «Wir bieten eine noch nie dagewesene Transparenz, was die Verzinsung und die Marge betrifft.» (sco/pd)

5. November: Wiedereröffnung und Tag der offenen Tür in der Bank BSU in Dübendorf
Seit dem 1. November herrscht wieder Normalbetrieb in der Bank BSU in Dübendorf. Die Geschäftsstelle war während einigen Monaten eine Baustelle, nun sind die Arbeiten abgeschlossen und die BSU-Mitarbeitenden haben ihre neuen Arbeitsplätze bezogen.
Bei der Umgestaltung wurde Wert auf Regionalität gelegt. So wurde für die Realisierung die 4 Plus Architektinnen GmbH aus Uster eingesetzt. Auch bei den verwendeten Materialien hat man nach Möglichkeit bewusst Schweizer Produkte sowie Firmen und Kunden aus der Region gewählt.
Die markanten Raumtrenner und Besprechungsnischen beispielsweise sind aus Schweizer Eiche. Als besonderes Highlight wurden zwei Wandteile mit einer Pflanzenwand aus echten Pflanzen verkleidet.
Am Samstag, 9. November, präsentiert die Genossenschaftsbank die neuen, hellen und offenen Räumlichkeiten von 10 bis 16 Uhr an einem Tag der offenen Tür. Das BSU-Team Dübendorf um Geschäftsstellenleiter Fredy Mailänder wird vor Ort sein, um die Besucherinnen und Besucher zu begrüssen und herumzuführen. (pd/sco)

1. November: Arbeitgeber messen sich im Simracing
Der Herbstanlass 2024 des Arbeitgeberverbands Zürcher Oberland und rechtes Seeufer (AVZO) geht als wohl rasantester seiner Art in die AVZO-Annalen ein. Der traditionelle Anlass kennt keine politische Agenda, sondern ist ein entspanntes Get-together und eine Gelegenheit, das Netzwerk zu pflegen und auszubauen.
Rund 40 Führungskräfte aus Wirtschaft und Gewerbe fanden in den Räumlichkeiten der A Plus Reinigungen AG in Hinwil zusammen. Das vor 25 Jahren von Michel Bronner und Ardian Kastrati gegründete Unternehmen hat sich auf Gebäudereinigung, Hauswartung, Gartenunterhalt, Bodenbehandlung und Autopflege spezialisiert.

«Wir haben uns Marktnischen gesucht, die sonst niemand abdeckt», sagt Michel Bronner. Heute beschäftigt das Unternehmen insgesamt 340 Mitarbeitende, davon rund 150 Vollzeitangestellte.
Eine Nische und gleichzeitig eine Überraschung findet sich im zweiten Obergeschoss des modernen Industriegebäudes in Hinwil: eine Lounge mit zwölf Rennsimulatoren. Vor, zwischen und nach einem Apéro Riche von Maximahl Catering hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich virtuell auf dem Rundkurs von Watkins Glen auszutoben. Adrenalin pur.


Der Vollständigkeit halber: Im Kampf um die schnellste Rundenzeit gewann Cédric Riwar (Vision Inside, Wetzikon) mit einer Tausendstelsekunde (!) Vorsprung auf Hanspeter Sahli (Aschwanden AG, Nänikon). (sco)
31. Oktober: Geberit übertrifft die Erwartungen in schwierigem Umfeld
Geberit spürt weiterhin das schwierige Umfeld in Europas Baukonjunktur. Der Umsatz nach neun Monaten im Geschäftsjahr 2024 liegt dank neuer Produkte und trotz des starken Frankens leicht über Vorjahr. Auch die Gewinnmarge wurde auf hohem Niveau gut gehalten.
Der Umsatz erhöhte sich von Januar bis September um 0,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Franken, wie der Sanitärtechnikkonzern aus Jona mitteilt. Ohne die negativen Währungseffekte im Umfang von 62 Millionen Franken ergab sich gar ein organisches Plus von 3,1 Prozent.
Auch beim Gewinn gab es im Neunmonatsvergleich eine leichte Verbesserung. So legte der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent auf 754 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 10 Basispunkte auf 31,4 Prozent zu. Positiv hätten sich hier die im Vorjahresvergleich tieferen direkten Materialkosten ausgewirkt, negativ hingegen die hohe Lohninflation in vielen Ländern.
Der Reingewinn sank gleichzeitig um 3,1 Prozent auf 501 Millionen Franken, belastet insbesondere von einer deutlich höheren Steuerrate aufgrund der seit 2024 gültigen OECD-Mindestbesteuerung. Mit den Zahlen wurden die Erwartungen auf allen Ebenen übertroffen. (sda)
30. Oktober: Bike World in Hinwil schliesst am 9. November
Die Migros trennt sich von ihren Fahrrad-Fachmärkten. Im September wurde bekannt, dass die Schweizer Firma Thömus 12 der 14 Standorte von Bike World übernimmt. Diese Filialen werden bis spätestens am 1. März 2025 von der neuen Eigentümerin übernommen und als «Thömus Bike World» weitergeführt.
Nicht übernommen werden die Standorte in Hinwil und in Winterthur, die zur Migros Ostschweiz gehören. Nun ist bekannt, wann diese beiden Filialen geschlossen werden: Die Filiale in Hinwil ist noch bis zum 9. November 2024, jene in Winterthur bis zum 1. Februar 2025 geöffnet.
Damit beträgt die Lebensdauer von Bike World in Hinwil nicht einmal drei Jahre. Die Filiale war erst im März 2022 eröffnet worden. (pd/sco)

28. Oktober: Belimo schliesst sich wissenschaftlich basierter Klimaschutzinitiative an
Der Hinwiler Industriekonzern Belimo tritt der «Science Based Targets Initiative (SBTI)» bei. Die SBTI unterstützt Unternehmen, die Reduktion von Emissionen nach dem Übereinkommen von Paris auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse festzulegen. Die Initiative wird unter anderem vom WWF getragen.
Als Teil des Engagements wird Belimo kurz- und langfristige unternehmensweite Ziele zur Reduktion von direkten und indirekten Emissionen festsetzen, die sich an der SBTI orientieren.
Die Klimastrategie des Herstellers für Steuergeräte in der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) umfasst drei Elemente: Erstens eine Fokussierung auf innovative HLK-Lösungen, die zu einer höheren Energieeffizienz und deutlich geringeren Treibhausgasemissionen im Einsatz bei den Kunden von Belimo führen.
Zweitens einen Klimaschutzplan, der sich auf die für die Treibhausgasreduktion relevantesten Emissionskategorien (Scope 1-3) konzentriert. Und drittens die bereits gegründete «Belimo Climate Foundation», die gemeinnützige Institutionen und Nichtregierungsorganisationen bei der Reduktion von CO2-Emissionen in ihren Gebäuden unterstützt.
«Da Gebäude für 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, haben die kleinen Geräte von Belimo einen grossen Einfluss auf die globalen Klimaziele», betont CEO Lars van der Haegen. (sco/pd)

