Mit Beten das Spital Wetzikon vor dem Untergang bewahren
GZO-Krise
All die Patienten, die bisher vom Spital Wetzikon profitierten, sollen mithelfen, das akut gefährdete Unternehmen zu retten: mit Beten. Dazu ruft ein früherer Spitalseelsorger auf.
Das von Schulden in dreistelliger Millionenhöhe massivst bedrängte GZO Spital Wetzikon braucht Geld: schnell und viel. Denn das Unternehmen befindet sich in der definitiven Nachlassstundung und versucht nun, sein Sanierungskonzept umzusetzen. Und da ist jede irgendwie nützliche materielle und immaterielle Unterstützung hilfreich, sei es von den Gläubigern oder der Politik.
Patienten sollen sich fragen: «Was kann ich zurückgeben?»
Aber auch all diejenigen, die in den vergangenen Jahrzehnten vom Haus profitierten, könnten etwas beitragen: die Hunderttausenden von Patientinnen und Patienten. Oder wie es Karl Bösch, ein früherer Spitalseelsorger in Wetzikon, formuliert: «Das Spital hat diesen Menschen die Möglichkeit gegeben, hier gesund zu werden. Jetzt sollen sie sich fragen: ‹Was kann ich zurückgeben?›.»
