Strategie geht auf – Huber+Suhner in Pfäffikon wächst wieder
Aufholjagd im zweiten Semester
Die Diversifikation zahlt sich für Huber+Suhner aus. Nach dem Taucher 2023 legt der Pfäffiker Industriekonzern erfreuliche Zahlen für 2024 vor.
Huber+Suhner legt solide Auftrags- und Umsatzzahlen vor. Der Auftragseingang im Jahr 2024 steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 10,5 Prozent auf 908 Millionen Franken. Der Nettoumsatz wuchs um 5 Prozent auf 893,9 Millionen. Bereinigt um Währungs-, Kupferpreis- und Portfolioeffekte betrug das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr sogar 6,4 Prozent.
Dabei zeigt sich, dass die Diversifikation auf die drei Marktsegmente Kommunikation, Industrie und Transport eine taugliche Strategie in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld ist. Das Transportsegment lahmt zwar nach wie vor, bedingt durch die schwache Dynamik im Automobilmarkt. Dafür zeigen sich im Kommunikationssegment und im Industriesegment eine positive Entwicklung und eine gute Dynamik.
2023 war der Umsatz von Huber+Suhner um mehr als 10 Prozent eingebrochen. Und auch im ersten Halbjahr 2024 sanken die Erträge. Dass das eine Momentaufnahme war, hatte CEO Urs Ryffel im vergangenen Sommer klar zum Ausdruck gebracht, denn im Gegensatz zum Umsatz war der Auftragseingang des Spezialisten für optische und elektrische Verbindungstechnik im ersten Semester um 14,9 Prozent gestiegen.

