Self-Storage-Räume boomen – auch im Oberland
Sie profitieren von Konsum und Wohnungsnot
Einlagern statt weitergeben oder entsorgen: Der Trend der Mini-Lagerräume ist längst im Zürcher Oberland angekommen. Für einige Firmen ein Nebenschauplatz, für andere das grosse Geschäft.
Rund 10’000 Gegenstände besitzt ein durchschnittlicher europäischer Haushalt – und in Zeiten von Rabattschlachten, Onlineshops und «China-Schrott» werden es laufend mehr. Gleichzeitig wird Wohnraum knapper und damit teurer.
Wohin also mit all den Sachen? Findige Unternehmer aus den USA haben längst eine Lösung entwickelt – das Selbstbedienungsmietlager, auch bekannt unter dem Namen Self-Storage-Box.
Das Prinzip ist einfach: Gegen eine monatliche Gebühr erhalten Kunden einen Lagerraum, ähnlich einem Kellerabteil, zu dem sie jederzeit mit einem Badge Zugriff haben. Viele kennen sie aus der bekannten Reality-Serie «Storage Wars», in welcher der Inhalt der Lagerräume von insolventen Kunden unter den Hammer kommt.
