Abo

Wirtschaft

Rückläufiger Markt in Afrika

Die WR Weberei Russikon steht vor dem Aus

55 Mitarbeitende stehen wohl bald auf der Strasse. Die traditionsreiche Weberei Russikon muss offenbar schliessen.

Die WR Weberei Russikon steht vor dem Aus

Rückläufiger Markt in Afrika

In der WR Weberei Russikon AG herrscht derzeit Endzeitstimmung. Der Markt für ihre Stoffe in Afrika ist stark eingebrochen. 55 Mitarbeitende verlieren voraussichtlich ihren Arbeitsplatz.

Ein rückläufiger Absatzmarkt in Afrika, der wohl zur Entlassung von 55 Mitarbeitenden in Russikon führt: Das ist die Neuigkeit, die am Dienstagnachmittag seitens der österreichischen Firmengruppe Getzner Textil AG die Runde machte. Zu dieser gehört auch die WR Weberei Russikon AG.

Die Weberei stellte in der Schweiz bis anhin qualitativ hochstehendes Jacquard-Gewebe her. Diese Rohware ist ausschliesslich für den afrikanischen Markt bestimmt.

Die Nachfrage nach den Stoffen aus Damast ist in den letzten Monaten allerdings stark rückläufig, wie die Firma mitteilt. Deshalb überprüft die Getzner Textil AG ihre Produktionsplanung und wird voraussichtlich ihre Weberei in Russikon schliessen. Die Geschichte der letzten industriellen Baumwollweberei des Kantons wird damit nach 135 Jahren enden.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.