Sorge vor einer Rezession macht in der Oberländer Wirtschaft die Runde
Umfrage in der Region
2024 war für viele Unternehmen in der Region erfolgreich trotz anspruchsvollem Umfeld. Im Wirtschaftsbarometer 2025 taucht eine unangenehme Erinnerung wieder auf: die Rezession.
Das Zürcher Oberland blickt auf eine stolze industrielle Tradition zurück. Bis heute ist die Gegend zwischen Uster und Wald stark von der Industrie geprägt. Von Unternehmen, die ihre Produkte in alle Welt exportieren, trotz hoher Lohnkosten und steigendem Schweizer Franken.
Sie spüren jeden Cent, den der Euro oder der Dollar gegenüber dem Franken verlieren. Was uns in den Ferien im Ausland durchaus Freude bereitet, ist für die Exportwirtschaft eine Herausforderung. Einerseits werden Schweizer Produkte im Ausland teurer. Andererseits belastet der Schweizer Franken auch die Erfolgsrechnungen. Schöne Wachstumsraten in Lokalwährungen schrumpfen zu kleinen Ausschlägen, sobald man umrechnet.
Die Umfrage
Der Fragebogen bestand aus sechs Fragen zu den Themen Personalentwicklung, Einschätzung der Wirtschaftslage sowie Sorgen und Hoffnungen bezüglich 2025. Die Umfrage wurde zur schriftlichen Beantwortung an rund 30 Unternehmen aus der Region geschickt, 19 Unternehmen mit insgesamt mehr als 5000 Arbeitsplätzen im Zürcher Oberland und dem Glattal haben geantwortet. Manche Unternehmen sind in ihrer Branche Marktführer, andere sind die grössten Arbeitgeber in ihrer Gemeinde, wieder andere stehen für viele ähnliche Unternehmen in der Region und sind deshalb ein guter Indikator für die Zukunftsaussichten. (eka)

