Steiner AG ist gerettet – vielen Handwerkern drohen hohe Verluste
Deal in Zürcher Baubranche
Die Firma, die das neue Spital Wetzikon bauen sollte, stand vor dem Konkurs. Jetzt gibt es eine Lösung – und ein Angebot an die vielen Handwerker mit offenen Rechnungen.
Das Bezirksgericht Hinwil hat die definitive Nachlassstundung für das GZO Spital Wetzikon bewilligt, wie am Freitagmorgen bekannt wurde. Dem in finanzielle Schieflage geratenen Spital wird somit die nötige Zeit eingeräumt, um ein Sanierungskonzept umzusetzen. Dieses sieht vor, dass die Anleihegeber auf 65 bis 70 Prozent ihrer Investition von insgesamt 170 Millionen Franken verzichten.
Wenige Stunden nach dieser Meldung trat auch die Generalunternehmerin des sistierten GZO-Neubaus, die Zürcher Immobilienfirma Steiner AG, an die Öffentlichkeit. Auch Steiner hatte im Frühling ein Gesuch für eine provisorische Nachlassstundung eingereicht. Dies, weil ein Liquiditätsengpass die Geschäftstätigkeit gefährdete. Dieser Engpass ist gemäss der Steiner AG auf unbezahlte Rechnungen von mehreren Grosskunden, darunter das GZO, zurückzuführen.
