Headhunter glaubt nicht an eine Zukunft des GZO Spitals Wetzikon
Von Zuversicht bis Sterbehilfe
Ein neuer Verwaltungsrat soll beim GZO Spital das Steuer im Sturm übernehmen. Die Gemeinden sind mit externer Hilfe auf der Suche nach geeigneten und gewillten Personen. Wir haben drei Experten gefragt, was es jetzt braucht.
170 Millionen Franken zurückbezahlen, ein Sanierungskonzept, das nicht allen schmeckt, und fehlende Rückendeckung vom Kanton – die Lage beim GZO Spital Wetzikon ist prekär. Theoretisch könnte der Stecker bereits Ende Jahr gezogen werden. Dann nämlich, wenn die Nachlassstundung nicht verlängert werden sollte.
Daran mag wohl aber niemand denken. Die am Spital beteiligten Gemeinden versuchen ihren Teil dazu beizutragen, die regionale Gesundheitsinstitution vor dem Untergang zu retten. Ein neuer Verwaltungsrat könnte es richten. Bei der Personalsuche für das Gremium haben die Gemeinden Hilfe bei einer externen Firma geholt.
In der Regel sind das Headhunter, die auf die Suche von Verwaltungsratspersonal spezialisiert sind und über ein entsprechendes Netzwerk verfügen. Wir haben mit drei solchen Büros gesprochen. Keines davon hat ein Mandat im Zusammenhang mit dem GZO Spital.

