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Wirtschaft

Der «China-Schrott» kommt jetzt aus Effretikon

Die Hintermänner der ehemaligen BGF Investment zocken erneut gutgläubige Online-Shopper mit billiger Ware ab.

Der «China-Schrott» kommt jetzt aus Effretikon

Neue Adresse, alte Masche

Vor einem knappen Jahr machte eine Fehraltorfer Firma mit «China-Schrott» Schlagzeilen. Die Firma gibt es nicht mehr, aber die Hintermänner operieren weiter – unter neuem Namen.

Die gute Nachricht vorneweg: Die BGF Investment GmbH befindet sich in Liquidation. Das Unternehmen hatte von Fehraltorf aus verschiedene Webshops betrieben und billigen Ramsch aus China mit massiven Preisaufschlägen an gutgläubige Online-Shopper hierzulande verkauft.

Adressen wie babyparadies-schweiz.ch, luminabeauty.ch, pfotenland.ch, reise-welt.ch oder trend-box.ch gaukelten Swissness und Vertrauenswürdigkeit vor.

Dropshipping nennt sich das Geschäftsmodell, hart an der Grenze zur Illegalität. Man erstellt eine Website und verkauft darüber die Produkte eines Herstellers oder Grosshändlers – zumeist aus China. Dieser verschickt die Waren direkt an den Kunden, der Dropshipper benötigt weder ein eigenes Lager noch eine eigene Logistik.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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