Kanton Zürich streicht bis zu elf RAV-Standorte
Hilfe bei Arbeitslosigkeit
Derzeit sind die 16 Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) über den ganzen Kanton verteilt. Das wird sich bald ändern.
Im Kanton Zürich soll es künftig nicht mehr 16, sondern nur noch fünf bis sieben Regionale Arbeitsvermittlungszentren (RAV) geben. Der Kanton will Standorte abbauen und die Dienstleistung auf wenige Standorte konzentrieren.
Ob auch RAV-Filialen im Oberland gestrichen werden, ist gemäss Angaben des Kantons noch offen. Aktuell gibt es Standorte in Fehraltorf, Rüti und Uster.
Der Kanton reagiert damit auf die Veränderungen in der Arbeitswelt, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Sie betreffen in erster Linie die Art der Anmeldung. 85 Prozent der Personen, die sich beim RAV anmelden, machen das auf dem digitalen Weg. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Deshalb kommt der Kanton weg von dezentralen Standorten.
Kommt dazu, dass die Flächen an den Standorten auf Arbeitslosenzahlen von bis zu 5 Prozent ausgelegt waren. Diese Zahl wurde in den vergangenen 20 Jahren nie erreicht. Im Oktober 2024 lag sie bei 2,3 Prozent. Im November stieg sie auf 2,4 Prozent an.
Ausbau der digitalen Plattformen
Im Rahmen der Neustrukturierung will der Kanton auch den Zugang zur digitalen Plattform verbessern. Die Informationen sollen einfacher und verständlicher werden.
Die neuen Strukturen sind Teil der Strategie 2025 bis 2030. Bei der Zusammenlegung sollen gemäss Mitteilung des Kantons keine Stellen abgebaut werden. (SDA/ema)

