Potenzielle Killermaschine oder nützliches Werkzeug?
Wirtschaftsforum Wetzikon
Neugier oder Angst? Die Frage stand im Zentrum am Anlass des Wirtschaftsforums Wetzikon zum Thema Künstliche Intelligenz. Sie wurde kontrovers diskutiert.
Dem Sprecher auf der Bühne ist die freudige Erregung anzusehen, als er im Stil von Apple-Gründer Steve Jobs eine neue Drohne präsentiert, die kleiner ist als eine Handfläche: «Sie ist gespickt mit Bewegungssensoren und reagiert schneller als jeder Mensch, sie verfügt über eine ausgefeilte Gesichtserkennung – und sie enthält 3 Gramm Sprengstoff.»
Das reiche, um einen Menschen zu töten, wie der Mann auf der Bühne an einer bedauernswerten Puppe vorzeigt. Doch das sei nicht alles: «Wir brauchen in Zukunft keine Atomwaffen mehr. Wir werfen 150’000 dieser Drohnen ab und können eine halbe Stadt töten – aber nur die Bösen!»
Mit diesem (noch?) fiktionalen Video setzte Christian Fehrlin den Ton für sein Referat zum Thema Künstliche Intelligenz am Wirtschaftsforum Wetzikon. Fehrlin ist CEO und Inhaber von Deep Impact in Winterthur und beschäftigt sich mit der Integration von KI in Unternehmensprozesse.

