Zementhonig belastet Imker – das sagt ein Bienenprofi aus dem Tösstal
Anspruchsvolles Honigjahr
Und plötzlich ist das flüssige Gold praktisch unbrauchbar: Zementhonig stellt die Imkerinnen und Imker vor Probleme und bedroht ihre Ernten. Ein Imkerei-Händler aus Wila hat Rezepte – doch die kosten Zeit, Mühe und Geld.
Imkerinnen und Imker sehen sich dieses Jahr mit einem altbekannten Phänomen konfrontiert: dem Melezitosehonig, auch bekannt als Zementhonig. So nennt man Waldhonig, der zu mehr als einem Fünftel aus der Zuckerart Melezitose besteht.
Das Problem: Zementhonig wird innert kürzester Zeit so hart, dass sich die Waben kaum mehr schleudern lassen und dadurch die klassische Methode, Honig zu gewinnen, praktisch unmöglich macht.
Einer, der sich mit dem flüssigen Gold und seinen Tücken auskennt, ist Markus Roth. In zweiter Generation führt er das in Wila beheimatete Imkereifachgeschäft Bienen Roth GmbH und betreibt selbst eine Bio-Imkerei.
