In seiner Werkstatt in Wila holt er das Maximum aus dem Holz heraus
Zimmermann aus Turbenthal
Wenn Michael Federer mit Holz experimentieren kann, ist er in seinem Element. Dann entstehen nicht nur Apfelholztische, sondern auch Dinoköpfe oder falsche Wanduhren.
Michael Federer hat sich voll und ganz dem Thema Holz verschrieben. Der gelernte Zimmermann hat vor Jahren seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und umgibt sich Tag und Nacht mit dem vielseitigen Material.
Vor vier Jahren gründete er seine eigene Firma Holzwelt-Federer. Seine erste Werkstatt hatte er im alten Pferdestall seiner Eltern im Turbenthaler Weiler Chäfer eingerichtet. Irgendwann wurde aber der Platz zu eng und der nicht heizbare Raum zu einem Problem. Der Zufall wollte es, dass Federer in Wila fündig wurde.
Er konnte die Räumlichkeiten der ehemaligen Schneidebrett-Manufaktur Bäum zu Träum im Schochen in Wila übernehmen – samt der bestehenden Maschinen. Jetzt hat er nicht nur Platz für die Holzbearbeitung, sondern auch für einen staubfreien Ausstellungsraum. Hier lagern seine fertigen Werke und warten auf ihre neuen Besitzer.

