Bank BSU in Uster wächst bei rückläufigem Zinserfolg
Bilanzsumme auf 1,2 Milliarden gestiegen
Die Ustermer Genossenschaftsbank BSU wächst wieder. Doch die Wolken am Zinshimmel haben sich verdüstert.
Gleich zweimal hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Leitzinsen im ersten Semester 2024 gesenkt. So erfreulich diese Entwicklung für die Hypothekarschuldner ist, so unwillkommen ist sie für Banken wie die BSU, deren Kerngeschäft die Finanzierung von Wohnraum ist.
«Die Zinsen für Hypotheken wurden dadurch wieder günstiger», schreibt die Genossenschaftsbank aus Uster in ihrer Mitteilung zum Halbjahresergebnis. «Gleichzeitig blieb die Verzinsung von Sparkonti der Bank BSU unverändert.» Als Resultat sank der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft im Vergleich zur Vorjahresperiode um 12 Prozent auf 5,07 Millionen Franken.

