Huber+Suhner in Pfäffikon hat die Talsohle durchschritten
Weniger Umsatz, mehr Aufträge
Huber+Suhner muss einen erneuten Umsatzrückgang vermelden. Doch die Aussichten für den Pfäffiker Industriekonzern sind ausgezeichnet.
430,6 Millionen Franken verdiente Huber+Suhner im ersten Halbjahr 2024. Das ist im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Rückgang von 9,8 Prozent. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Wichtiger ist eine andere Kennzahl: Der Spezialist für elektrische und optische Verbindungstechnik weist einen Auftragseingang von 521,0 Millionen Franken aus – das ist ein starkes Plus von 14,9 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode und der höchste Auftragseingang, den Huber+Suhner in der Firmengeschichte vermelden durfte.
Vergleicht man den Auftragseingang mit dem zweiten Halbjahr 2023, ergibt sich sogar ein Plus von 41,5 Prozent. Das sind hervorragende Neuigkeiten aus Pfäffikon. Damit hat der Industriekonzern die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Entsprechend legte die Aktie von Huber+Suhner schon bei Börsenstart um mehr als 10 Prozent zu. «Wir befinden uns in einer Turnaround-Situation», stellte CEO Urs Ryffel an der Präsentation der Halbjahreszahlen fest. Und er sei überzeugt, dass man auch das etwas unschöne Bild des Umsatzrückgangs «in der zweiten Jahreshälfte korrigieren» werde.


