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Warum es in Uster so lange dauert mit den Baugesuchen

Nutzungskonflikte, übergeordnetes Recht und verschiedene Bewilligungsverfahren: Wie gehen die Gemeinden mit Baugesuchen um?

Warum es in Uster so lange dauert mit den Baugesuchen

Fristen nicht immer eingehalten

Für die Erteilung von Baubewilligungen gibt es gesetzliche Fristen. Die gute Nachricht: In den meisten Oberländer Gemeinden werden diese eingehalten. Die schlechte Nachricht: Ausgerechnet in der grössten Stadt dauert es oft länger.

Für jedes dritte Baugesuch benötigt die Stadt Uster länger, als es die gesetzlichen Fristen eigentlich erlauben würden. So steht es im Anhang des Protokolls zur Gemeinderatssitzung vom 8. Juli.

Lediglich «67 Prozent der 358 abgeschlossenen Baugesuche» hätten im vergangenen Jahr innerhalb der Verfahrensfristen erledigt werden können, ist im Anhang des Protokolls auf Seite 5 nachzulesen. Damit mahlen die Mühlen in Uster deutlich langsamer als in den anderen Gemeinden und Städten in der Region.

Warum ist das in der drittgrössten Stadt im Kanton so? Stefan Reimann, Geschäftsfeldleiter Hochbau und Vermessung bei der Stadt Uster: «Es ist eine Frage der personellen Ressourcen.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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