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Wirtschaft

Meier Tobler kämpft an mehreren Fronten

Kunden sind schneller vergrault, als zurückgewonnen. Der Gebäudetechnik-Spezialist Meier Tobler leidet noch immer unter dem Logistik-Flop vom letzten Herbst.

Meier Tobler kämpft an mehreren Fronten

Enttäuschende Zahlen

Vertrauen ist schneller verspielt als aufgebaut. Der Gebäudetechnik-Spezialist Meier Tobler aus Schwerzenbach blickt auf ein schwieriges erstes Halbjahr zurück.

Die nackten Zahlen vorneweg: Meier Tobler wies für das erste Halbjahr 2024 einen Nettoumsatz von 238,7 Millionen Franken aus. Das ist ein Rückgang im Vergleich zur Vorjahresperiode von 13,6 Prozent (276,4 Millionen).

Das fehlende Umsatzvolumen führte zu einem deutlich tieferen Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen). Dieses lag mit 17,1 Millionen Franken um 36,2 Prozent unter dem Vorjahreswert (26,9 Millionen).

Die Ebitda-Marge (also das Betriebsergebnis geteilt durch den Umsatz) reduzierte sich auf 7,2 Prozent (Vorjahr 9,7 Prozent). Unter dem Strich resultierte für das erste Halbjahr 2024 ein Konzerngewinn von 8 Millionen Franken – im ersten Semester 2023 waren es noch 16 Millionen gewesen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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