Wie ein Gastro-Unternehmen in Pfäffikon zum Vorzeigebetrieb wurde
Flüchtlinge aus der Ukraine
Zehn Geflüchtete aus der Ukraine arbeiten in «Schneiders Quer» in Pfäffikon in verschiedenen Positionen. Für Gründer Roland Schneider eine Herzensangelegenheit und eine «Win-win-Situation».
Rund 65'000 Ukrainerinnen und Ukrainer sind seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 in die Schweiz geflüchtet. Die Erwerbsquote dieser Menschen betrug Ende April 24 Prozent. Für Bundesrat Beat Jans (SP), den Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, ist das zu wenig. Er will, dass bis Ende Jahr 40 Prozent der aus der Ukraine geflüchteten Menschen einer geregelten Arbeit nachgehen.
Einer, der das seit mehr als zwei Jahren tut, ist Vladislav Popov, der eigentlich nicht Ukrainer ist, sondern aus der Republik Moldawien stammt, genauer aus der abtrünnigen Provinz Transnistrien. Der schmale Landstreifen zwischen dem Fluss Dniestr und der Ukraine hat sich 1990 von Moldawien abgespalten und wird von Moskau unterstützt.
Vladislav Popov lebte bis zum Ausbruch des Kriegs in Mykolajiw im Süden der Ukraine und führte dort ein Steakhouse. Zwei Wochen nachdem Russland die Ukraine völkerrechtswidrig angegriffen hatte, packte er seine Sachen und flüchtete.

