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Wirtschaft

H2U Openair setzt auf Bier aus Zürich statt aus Uster

Für die Brauerei Uster war die Belieferung nicht mehr kostendeckend. Darum bezieht das Musikfestival das Bier jetzt nicht mehr lokal.

H2U Openair setzt auf Bier aus Zürich statt aus Uster

Wechsel der Brauerei

Das Ustermer Musikfestival und die lokale Brauerei konnten sich nicht einigen. Ganz auf Bier aus der Region verzichten müssen die Open-Air-Besucher aber trotzdem nicht.

Es war eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Am H2U Openair in Uster, das so viel Wert auf Regionalität legt und diese auch nach aussen trägt, stammt das Bier aus der lokalen Brauerei. In den vergangenen Jahren floss entsprechend Usterbräu aus den Zapfhahnen auf dem Festivalgelände.

Damit ist nun aber Schluss: Bei der nächsten Ausgabe im August setzen die Festivalorganisatoren auf auswärtiges Bier. Die Brauerei Turbinenbräu aus Zürich wird neu das Openair beliefern, wie es auf der Website heisst.

Die diesjährige Ausgabe des Ustermer Musikfestivals steht ganz im Zeichen von Comebacks. Headliner am Samstagabend sind Plüsch, die sich nach einer 12-jährigen Auszeit mit ihrem neuen Album «Zuegab» sowie ihren Klassikern wie «Heimweh» nochmals auf die Schweizer Bühnen wagen.

Zurück von einer Afrikareise, während der er ebenfalls an einem neuen Album feilte, ist Sänger Dodo. Er steht am H2U ebenfalls am Samstag auf der Bühne.

Bereits am Freitag hat Bluessänger Philipp Fankhauser seinen grossen Auftritt. Der Berner gibt in diesem Jahr sein Comeback nach einer schweren Krankheit und einer Stammzellenspende, die ihm sein Leben rettete. Abgerundet wird der erste Festivalabend durch die britische Band Morcheeba, die im nächsten Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern kann. Das ganze Line-up des dreitägigen Festivals vom 16. bis 18. August ist auf h2u-openair.ch zu finden. (lel)

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