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VZO planen zusätzliches Busdepot

Die VZO blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Wegen zunehmender Passagierzahlen steht ein Ausbau der Infrastruktur an.

Bereits drei Elektrobusse wurden im Fahrplan der VZO integriert. (Archiv)

Foto: Lennart Langer

VZO planen zusätzliches Busdepot

Mehr Passagiere und Busse

Die Verkehrsbetriebe schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Mehr Fahrgäste heisst aber mehr Busse. Und mehr Busse brauchen einen Abstellplatz.

Die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) schauen auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Zum einen feierten sie den 75. Geburtstag, zum anderen knackten sie den Passagierrekord vom Jahr zuvor. Noch nie haben die Busse so viele Passagiere transportiert: 25,3 Millionen waren es insgesamt. Das seien 9 Prozent mehr als im Jahr zuvor, schreiben die VZO in einer Mitteilung.

Im Gegensatz zu 2022 schneiden die Verkehrsbetriebe wirtschaftlich zwar schlechter, aber immer noch positiv ab. Denn mit 6000 Franken Gewinn schreiben sie eine schwarze Null. 2022 belief sich der Gewinn noch bei 908’000 Franken.

Auch die Pünktlichkeit der Busse ging im letzten Jahr mit 0,4 Prozent etwas zurück, nachdem sie in den Vorjahren stets verbessert werden konnte. Insgesamt sei rund ein Drittel der Busse mit Verspätungen unterwegs. Laut dem Geschäftsbericht seien dafür hauptsächlich Baustellen verantwortlich.

Elektro ersetzt Diesel

2023 brachte für die VZO auch Neuerungen wie die Ankunft der ersten Elektrobusse. Bereits drei solche Busse sind seit diesem Jahr im Einsatz. Mit weiteren Bussen will das Unternehmen mit Sitz in Grüningen bis 2035 möglichst ganz auf fossile Brennstoffe verzichten, das heisst, den Ausstoss von CO2 nachhaltig senken.

Damit künftig noch mehr Busse geladen werden können, brauche es aber einen Ausbau von Elektroinstallationen und leistungsstarker Stromzuleitung in den Depots, so die VZO. Die elektrischen Fahrzeuge sollen Schritt für Schritt die Dieselbusse ersetzen.

Bis Ende 2026 soll das Busdepot in Wetzikon elektrifiziert werden – als erstes von drei Depots. Danach folgt das Depot in Rüti, später dann jenes in Grüningen. «Wir wollen die Depots im Zweijahrestakt elektrifizieren», sagt Joe Schmid, Direktor der VZO.

Es braucht ein zusätzliches Busdepot

Während die VZO Herausforderungen zu überwinden haben, wächst die Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsmitteln stetig. Die Verkehrsbetriebe schätzen, dass sich diese langfristig zwischen 3 bis 5 Prozent pro Jahr bewegen wird. Um dieser gerecht zu werden, planen die VZO ein zusätzliches Busdepot.

Denn ab Dezember dieses Jahrs bauen die VZO den Fahrplan weiter aus und verdichten den Abfahrtstakt der Buslinien – hauptsächlich an den Wochenenden. Darum brauche es ab 2035 mindestens 30 zusätzliche Abstellplätze für Busse.

Entsprechende Standortevaluationen würden laufen. Wo genau diese liegen, will Joe Schmid noch nicht verraten. «Wir haben schon verschiedene Gespräche geführt, konkret ist jedoch noch nichts.» Das Ziel sei es, dass bis zur nächsten Generalversammlung ein Standort feststeht und im Jahr darauf der Bau beginnen kann.

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