Abo

Wirtschaft

Landwirtschaft mit Jöö-Effekt

Lukas Faust aus Bubikon hat vor sechs Jahren von Milchwirtschaft auf Mutterkuhhaltung umgestellt. Der Entscheid hat sich für ihn ausbezahlt.

Landwirtschaft mit Jöö-Effekt

Immer weniger Milchkühe, immer mehr Mutterkühe

Seit Jahren ist der Bestand an Milchkühen im Zürcher Oberland rückläufig. Dafür sieht man immer mehr Kälber mit ihren Mutterkühen auf den Weiden. Das lässt sich statistisch untermauern.

Mehr Schweiz geht fast nicht: Auf einer saftig grünen Wiese grasen die Kühe und Kälber von Lukas Faust. Wenn man Tierwohl malen müsste, würde das Bild wohl genau so aussehen. Die Kälber tollen herum, ein paar Kühe liegen im Schatten und lassen sich das Frühstück nochmals durch den Kopf gehen, im Hintergrund steht der mächtige Limousin-Stier Hugo und wacht über seine Herde.

Durchschnittlich 150 Tage lebt ein Kalb von Landwirt Faust in diesem Paradies beim Ritterhaus Bubikon. Dann geht es auf eine Reise, die seine letzte sein wird. Das Schlachtgewicht eines Kalbs darf maximal 140 Kilogramm betragen, und es muss einen gewissen Fettanteil enthalten. Als Schlachtgewicht bezeichnet man das Gewicht eines Tiers ohne Innereien.

Mehr als 50 Kilogramm Fleisch pro Kopf

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.