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Wirtschaft

Spionage, die russische Mafia, ein Oligarch und verschwundene Millionen

Der Pfäffiker Ingenieur Martin Stucki wollte einen Helikopter konstruieren und fand als Financier einen russischen Oligarchen. Was dann folgte, wäre Stoff für Hollywood.

Spionage, die russische Mafia, ein Oligarch und verschwundene Millionen

Wirtschaftskrimi in Pfäffikon

Nach mehr als sechs Jahren hat die Bundesanwaltschaft das Verfahren gegen den Pfäffiker Unternehmer Martin Stucki eingestellt. Ein Oberländer Wirtschaftskrimi.

Die Anzeige der Bundesanwaltschaft lese sich wie ein Kriminalroman, sagt Martin Stucki an diesem Aprilmorgen in seinem Büro in Pfäffikon und nimmt einen Schluck Kaffee: «Sehr spannend zu lesen. Wenn man nicht selbst drin vorkommt …»

Martin Stucki ist die Hauptfigur in einer Geschichte mit allen Ingredienzen für einen Wirtschaftskrimi: Spionage und Verrat, viele Millionen Franken, ein russischer Oligarch und sogar die Russenmafia kommen im Drehbuch vor.

Der Grund, warum der Maschinenbau-Ingenieur und Unternehmer am Sitz seiner Marenco AG in Pfäffikon Kaffee trinken und seine Geschichte erzählen kann, ist ein weiteres, aktuelleres Dokument der Bundesanwaltschaft: die Einstellungsverfügung.

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