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Wirtschaft

Wohin mit den Bergen aus Kies und Asphalt?

Wo (Asphalt-)Hügel sich erheben, gehören sie eigentlich nicht hin. Warum Oberländer Berge nach Holland versetzt werden.

Wohin mit den Bergen aus Kies und Asphalt?

Herausforderung Recycling

Der Kanton Zürich verschifft tonnenweise Asphalt zur Verbrennung nach Holland. Das löst Unverständnis beim Baugewerbe aus und kostet viel Geld.

Wer sich durchs Zürcher Oberland bewegt, dem dürften manch dunkle Berge auffallen. Wir sprechen hier nicht vom Bachtel oder dem Homberg bei Volketswil, wir sprechen von den Bergen an Strassenaufbruch.

Ein solcher Hügel beispielsweise steht in Hinwil auf dem Areal der FBB oder in Volketswil bei der Belag AG. Ein Hügel mit Recyclingkies aus dem Strassenbau wächst auch in Gutenswil auf dem Gelände der Schneider & Partner AG in die Höhe.

«Viele Baufirmen wissen kaum mehr, wohin mit dem Material», sagt stellvertretend Bruno Inauen vom gleichnamigen Strassenbau-Unternehmen in Uster. Die Berge, die sich im Oberland erheben, bestehen zum grössten Teil aus alten Strassen und könnten eigentlich im Sinne der Kreislaufwirtschaft und dem Stand der Technik wiederverwertet werden.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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