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Wirtschaft

Aktionäre von Meier Tobler erhalten 6 Millionen Franken

Köpfe, Karrieren, Kompetenzen: Alles zum Wirtschaftsgeschehen in der Region in unserem Ticker.

Kompakt und kurz: News aus der Oberländer Wirtschaft.

Foto: Jasmin Oberle

Aktionäre von Meier Tobler erhalten 6 Millionen Franken

Meldungen aus der Regionalwirtschaft

Personalien, Zahlen, Strategien – alles zum Wirtschaftsgeschehen in der Region.

26. März: Meier Tobler beendet Aktienrückkaufprogramm

Am 7. März hatte Meier Tobler angekündigt, eigene Namenaktien zurückzukaufen. Der Rückkauf erfolgt zum Festpreis von 35.50 Franken pro Aktie und bis zu einem Gesamtvolumen von 6 Millionen Franken. Das entspricht maximal 169’000 Namenaktien oder 1,46 Prozent des aktuellen Aktienkapitals des Gebäudetechnik-Spezialisten aus Schwerzenbach.

Am 25. März endete die Frist für den Rückkauf. Insgesamt wurden seitens der Aktionäre sogar mehr als die vorgesehenen 169’000 Aktien angedient, nämlich 182’497. Das bedeutet, dass die Anzahl Aktien, die jede Aktionärin oder Aktionär an Meier Tobler verkaufen kann, anteilmässig auf 92,6 Prozent gekürzt wird. Die Auszahlung erfolgt am 28. März. In den letzten Tagen notierte die Aktie von Meier Tobler bei rund 34 Franken, ihren Höchststand hatte sie im Mai 2023 mit 55 Franken erreicht. (sco)

25. März: Bank BSU reduziert ihren CO2-Ausstoss

Die Bank BSU hat ein bankinternes Programm für mehr Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Mit dem Programm «CO2 wie ich» will die Ustermer Genossenschaftsbank für eine stetige Präsenz des Themas Nachhaltigkeit innerhalb der Bank sorgen. Mittels Impulsreferaten von externen sowie internen Referenten und Referentinnen, Quizze, Events und Wettbewerben werden BSU-Mitarbeitende seit vergangenem Jahr informiert, unterstützt und motiviert, sich mit verschiedenen Themen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.

Dabei hat die Bank BSU ihre Treibhausgasbilanz erstellt und die Mitarbeitenden ermuntert, ihren eigenen CO2-Fussabdruck zu ermitteln. Mit den darauffolgenden Sequenzen konnte an verschiedenen Themen gearbeitet werden, welche den eigenen CO2-Verbrauch optimieren sollen: Strom sparen, Wärmeverbrauch optimieren, Abfall vermeiden, Wasser sparen.

Ins Thema Nachhaltigkeit gehört auch das Engagement der Bank als Presenting Partner beim 1. Zürioberland Innovationsapéro. Der Anlass der Standortförderung Zürioberland fand am 11. März in den Räumlichkeiten der Uster Technologies AG statt. Das Fokusthema des Events war die Kreislaufwirtschaft, die den Teilnehmenden anhand von Praxisbeispielen nähergebracht wurde. (pd/sco)

21. März: Gewerbeverein Uster mit mehr Mitgliedern

Spürbare Dynamik, eine seit langem wieder wachsende Mitgliederbasis und sehr gut besuchte Anlässe: Der Gewerbeverband Uster (GVU) darf ein durchwegs positives Fazit für das vergangene Vereinsjahr ziehen. Es zeigt, dass der mehrheitlich neu gewählte Vorstands unter ebenfalls neuer Leitung eine Trendwende einleiten konnte. Mittlerweile ist die Mitgliederzahl wieder auf gegen 300 lokale Unternehmen angestiegen.

In zwei Strategie-Workshops hat der Vorstand unter dem Präsidium von Anita Borer die Positionierung geschärft und Massnahmen ergriffen, um im Rahmen der vorhandenen finanziellen Mittel weitere effektive Mehrwerte für seine Mitglieder zu schaffen. «Der Vorstand fokussiert sich künftig auf seine Hauptaufgaben ‹vernetzen, informieren, vertreten›», erklärt Anita Borer. Mit neuen Anlass-Formaten und Werbemöglichkeiten soll die breite Mitgliederbasis noch gezielter abgeholt und deren Sichtbarkeit erhöht werden.

Anita Borer (Fürschi GmbH) wurde an der Generalversammlung in ihrem Amt als Präsidentin bestätigt. In den Vorstand wieder gewählt wurden Matthias Bickel (Bindeglied Gemeinderat), Marijana Engel (Praxis Seelenraum-Engel), Raphael Kocher (Zürcher Kantonalbank), Brigitte Oertli (Power-Woman), Carole Ott (Ott AG), Moritz Schlanke (Hoikka Entertainment GmbH) und René Schmid (EO Elektro Oberland GmbH). Zusätzlich verstärkt wird der Vorstand durch Yvan Kuonen (Netwolk GmbH). (pd/sco)

20. März: Käserei Camenzind expandiert nach Uster

Am Ustermer Wochenmarkt gehört der Verkaufsstand der Käserei Camenzind seit 2020 zum Bild. Nun hat das Familienunternehmen in Uster ein ständiges Verkaufslokal eröffnet. Nach der Käserei mit Ladenlokal in Schalchen und dem «Chäsegge» in Fehraltorf ist die Filiale an der Apothekerstrasse 4 die dritte Verkaufsstelle der Käserei Camenzind. Hier finden Käseliebhaber und die -liebhaberinnen ein reichhaltiges Sortiment an Käse, Raclette, Fondue und Milchprodukten. (sco)

Die neue Filiale der Käserei Camenzind in Uster von aussen.
Die Apothekerstrasse 4 in Uster ist neuer Treffpunkt für Käseliebhaber.

13. März: Ein Steak, das nicht aus Fleisch besteht

Ein Steak auf einem weissen Teller. Das Steak besteht aus Fleischersatz, sieht aber sehr echt aus.
Der Schweizer Foodtech-Pionier Planted hat ein neuartiges fermentiertes Rindsfiletsteak auf pflanzlicher Basis entwickelt.

Es sieht aus wie ein Steak, es soll laut Medienmitteilung saftig und zart sein und richtig gut schmecken. Aber es besteht nicht aus dem Muskelfleisch eines toten Rindes, sondern aus Sojaprotein, Rapsöl, Bohnen- und Reismehl sowie einer Mischung aus mikrobiellen Kulturen. Planted stellt seine neueste kulinarische Innovation vor: ein neuartiges fermentiertes Rindsfiletsteak auf pflanzlicher Basis.

Gleichzeitig hat der Foodtech-Pionier die strategische Erweiterung der Produktionskapazitäten des Unternehmens durch eine hochmoderne Fermentationsanlage in Kemptthal angekündigt.

«Unser Planted-Steak ist so beschaffen, dass es selbst den anspruchsvollsten Gaumen zufriedenstellt. Das ist ein echter Wendepunkt – nicht nur für uns, sondern für die gesamte Branche», sagt Lukas Böni, Mitgründer und Geschäftsleitungsmitglied von Planted. Das Steak ist ab sofort in verschiedenen Restaurants erhältlich: In Zürich sind dies die Kronenhalle, der Lindenhofkeller, der Gartenhof und das Amaron Bellerive au Lac.

Das Steak auf pflanzlicher Basis ist nicht nur eine kulinarische Innovation, sondern auch eine skalierbare und nachhaltige Lösung für die ökologischen Herausforderungen, die mit der traditionellen Fleischproduktion verbunden sind – insbesondere der Rindfleischproduktion. Bei der Herstellung eines Planted-Steaks entstehen im Vergleich zu seinem tierischen Pendant 97 Prozent weniger CO2-Emissionen pro Kilo. Die Produktion erfordert zudem 81 Prozent weniger Wasser. (sco/pd)

12. März: Gemeindewerke Rüti senken Gaspreis deutlich

Nach den teilweise massiven Preiserhöhungen im Jahr 2022 hat sich der Markt für Erdgas wieder beruhigt. Das spüren auch die Konsumenten. So teilen die Gemeindewerke Rüti mit, dass sie den Gaspreis in ihrem Versorgungsgebiet per 1. April um 30 Prozent senken. Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 bedeutet das sogar eine Halbierung des Gaspreises für die rund 2000 Kundinnen und Kunden in Rüti, Hinwil, Bubikon und Dürnten.

Es geht hier um den sogenannten Arbeitspreis, also die bezogene Menge in Kilowattstunden. Ab April verrechnen die GW Rüti pro Kilowattstunde noch 7,41 Rappen für Kochgas und fürs Heizen bis zu einer Anschlussleistung von 25 kW. Bei einer Leistung von 25 bis 50 kW sind es 7,19 Rappen. Zum Vergleich: In den ersten drei Quartalen 2023 kostete der gleiche Verbrauch rund 15 Rappen. Die Leistungspreise bleiben unverändert – bei den Privathaushalten sind das die monatlichen Grundgebühren.

Bereits auf den 1. Januar wurden auch die Preisaufschläge für europäisches Biogas von 5 Rp./kWh auf 3,5 Rp./kWh reduziert. (sco)

8. März: Neuroth Hörcenter in Egg präsentiert neuartige Hörlösung

Laut Schätzungen ist jeder sechste Mensch in der Schweiz von einer Hörminderung betroffen. Darunter sind auch jüngere Menschen – und auf diese zielt ein neuartiges Hörgerät, das am 5. März im Neuroth Hörcenter in Egg der Öffentlichkeit erstmals präsentiert wurde.

«Viennatone» versucht, aus dem klassischen Hörgerät ein Lifestyle-Objekt zu machen, und will der Stigmatisierung von Hörgeräten insbesondere bei jüngeren Menschen entgegenwirken. «Mit ‹Viennatone› möchten wir junge und junggebliebene Menschen ermächtigen, ihre Hörlösung nicht als Makel, sondern als Bereicherung und Lifestyle-Accessoire zu erleben», sagt Maja Küttel, Hörcenter-Leiterin Neuroth in Egg. Neuroht gehört zu den führenden Hörakustikanbietern und betreibt in der Schweiz und Liechtenstein insgesamt 85 Hörcenter. (sco)

Eine Frau in weisser Bluse steht vor dem Eingang des Neuroth-Hörcenters in Egg. Links und rechts sind bunte Luftballone.
Maja Küttel führt das Neuroth-Hörcenter in Egg.

28. Februar: Restaurant-Lieferdienst der Migros expandiert ins Zürcher Oberland

Das Start-up «Food Now», eine Tochtergesellschaft der Migros, setzt den Expansionskurs fort und erweitert sein Liefergebiet per 29. Februar in die Region Zürich Oberland. Mit über 60 Partnerrestaurants auf der Plattform bietet «Food Now» in der Region eine breite Palette von kulinarischen Optionen. Mit von der Partie sind unter anderen die Pizzeria Da Pepino und das Schützenhaus in Wetzikon, das Kawala Asia Restaurant und die Royal Indian Kitchen in Uster oder auch das Schnitzel Plaza Ketis in Rüti.

«Food Now» ist seit Februar 2023 ein Tochterunternehmen der Migros und hat sich faire Arbeitsbedingungen und attraktive Kommissionen für Partner-Restaurants auf die Fahne geschrieben. Zudem können Kundinnen und Kunden bei der Bestellung Cumulus-Punkte der Migros sammeln und auch mit Cumulus-Bons bezahlen. (sco/pd)

21. Februar: Bank Avera lanciert Sparkonto plus

Am 1. März geht die Bank Avera mit dem neuen Sparkonto Plus an den Start. Es handelt sich dabei um ein Zinsstufensparkonto, das mittel- und langfristiges Sparen belohnt.

Das neue Konto bietet Sparerinnen und Sparern ein Modell mit vier Zinsstufen. Aktuell beträgt der Zins auf der ersten Stufe 0,90 Prozent, auf der vierten und höchsten Stufe 1,25 Prozent.

Wer in einem Kalenderjahr kein Geld von seinem Sparkonto bezieht, rückt automatisch in die nächste Zinsstufe auf. Ein einmaliger Bezug verhindert den Stufenanstieg, jeder weitere Geldbezug im selben Jahr führt zu einer Stufenreduktion. Allerdings kann man nicht unter die erste Zinsstufe fallen. Das Zinsstufenmodell gilt für Beträge bis 250’000 Franken. Darüber gilt ein Zinssatz von 0,70 Prozent. (pd/sco)

19. Februar: Markus Binkert wechselt von der Swiss zur SV Group

Ein Mann mit Brille und Bart lächelt in die Kamera. Im Hintergrund die Heckflosse eines Swiss-Flugzeugs.
Fliegender Wechsel: Finanzchef Markus Binkert verlässt die Fluggesellschaft Swiss und wird neuer CEO der SV Group.

Nach mehr als 19 Jahren bei der Swiss geht Finanzchef Markus Binkert (51) per Ende Mai von Bord und wird CEO der SV Group mit Hauptsitz in Dübendorf. Er folgt ab 1. November auf Patrick Camele, der das Gastronomie- und Hotelmanagement-Unternehmen seit zwölf Jahren als CEO leitet.

«Markus Binkert ist für uns eine perfekte Wahl», sagt Jörg Zulauf, Verwaltungsratspräsident der SV Group. «Mit ihm übernimmt ein ausgewiesener Experte in den Bereichen operatives Geschäft, Vertrieb, Marketing, Produktentwicklung und Finanzen die Führung des Unternehmens. Er verfügt zudem über ein grosses Netzwerk und ist in der Wirtschaft gut verankert. Dass Markus Binkert ursprünglich aus der Hotellerie kommt, ist für uns ein Glücksfall.» 

Binkert arbeitete zu Beginn seiner beruflichen Karriere für verschiedene Hotelketten in Hongkong, London und New York, später während fünf Jahren als Unternehmensberater bei Bain & Company in Zürich. Dort leitete er unter anderen ein Projekt der Swiss International Air Lines und wechselte 2005 nach deren Integration in die Lufthansa Gruppe zur Swiss.

2013 stieg er als Chief Commercial Officer (CCO) in die Geschäftsleitung auf. In den Jahren 2019 bis 2020 wechselte er zur Lufthansa und wurde CCO für den Standort München mit gleichzeitiger Gruppenverantwortung für das Marketing. Seit März 2020 ist Binkert Finanzchef der Swiss und erneut Mitglied der Geschäftsleitung. (sco/pd)

16. Februar: Tertianum in Dübendorf erhält neue operative Leitung

Daniela de la Cruz wird per 1. September 2024 neue Chief Operating Officer (COO) der Tertianum Gruppe mit Hauptsitz in Dübendorf. Sie übernimmt die Position von CEO Luca Stäger, der diese Funktion seit Ende 2022 ad interim ausübt.

Daniela de la Cruz ist eine erfahrene Managerin und verfügt über eine langjährige berufliche Erfahrung im Gesundheitswesen. Seit 2019 ist sie als CEO der Krebsliga Schweiz für die Führung von rund 100 Mitarbeitenden sowie für die Weiterentwicklung des Gesamtverbandes mit rund 400 Mitarbeitenden verantwortlich. Unter ihrer Leitung wurde zuletzt die Verbandsstrategie erarbeitet, die sich konsequent danach ausrichtet, die Zahl der Krebserkrankungen zu verringern und die Lebensqualität der Betroffenen und ihres Umfelds zu verbessern.

Daniela de la Cruz ist diplomierte Physiotherapeutin und verfügt über eine betriebswirtschaftliche Managementausbildung, einen Master of Advanced Studies in Health Service Management sowie diverse Weiterbildungen im Management. (pd/sco)

Porträtbild einer Frau mit dunklen Locken.
Daniela de la Cruz wechselt von der Krebsliga Schweiz zur Tertianum-Gruppe.

12. Februar: Ferag präsentiert Software mit KI-Unterstützung für Lagerlogistik

Als einer der führenden Anbieter vom Gesamtsystemen in der Intralogistik, also der Material- und Warenflüsse innerhalb eines Betriebsgeländes, präsentiert die Ferag zwei Neuerungen an der Fachmesse Logimat in Stuttgart.

Die Software «Ferag Dowarehouse» vereint erstmals die Funktionalitäten Warehouse Management und Warehouse Control in einem einzigen System, sodass sämtliche Aufträge zu jedem Zeitpunkt lückenlos nachverfolgt und bei Bedarf auf einfache Weise modifiziert werden können. Um alle Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen, verfügt die Software über integrierte KI-Unterstützung, mit deren Hilfe die individuellen Anforderungen des Anlagenbetreibers permanent den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden.

Daneben bietet das Hinwiler Unternehmen in Stuttgart auch Einblicke in das aktuelle Angebot an Materialflusslösungen, das mit «Ferag Starlift» soeben um ein leistungsstarkes, automatisches Vertikallager-System erweitert werden konnte. Die Logimat findet vom 19. bis 21. März statt. (sco/pd)

8. Februar: Swiss fliegt auf pflanzliche Ei-Alternative als Illnau

Eier, Mehl, Milchwasser. Dies sind die Zutaten, um traditionelle Spätzli herzustellen. Oder vielleicht besser: Dies wären die Zutaten. Das Start-up EggField aus Illnau stellt eine Ei-Alternative auf pflanzlicher Basis her und feiert damit einen Grosserfolg in der Bordgastronomie: Seit Anfang Jahr kommen Business-Passagier der Fluglinie Swiss in den Genuss eines Kürbis-Kastanien-Gulaschs mit Spätzli, die kein Ei enthalten.

Hinter dem neuen Menu steht der Vegi-Pionier Hiltl, der seit 2009 fleischlose Gerichte für Reisende der Swiss kreiert. Seit 2020 setzt Hiltl dabei auf die natürlichen Ei-Alternativen aus Aquafaba von EggField in Illnau und hat in diesem Zug Spätzli ohne Ei entwickelt. Diese Spätzli haben auch das kulinarische Team der Swiss überzeugt.

«Diese Art von Partnerschaften sind eine grosse Chance in Richtung einer nachhaltigeren und umweltbewussteren Herangehensweise in der Bordgastronomie», sagt Silvan Leibacher, CEO und Mitgründer von EggField. «Wir können so zeigen, dass nachhaltigere Gerichte möglich sind, ohne dabei das kulinarische Erlebnis der Passagiere zu vernachlässigen.»

Dank der Kooperation kann von Dezember bis Anfang März 2024 die beeindruckende Menge von 10’000 Eiern eingespart werden. Silvan Leibacher: «Um dies zu veranschaulichen: 10'000 Eier aneinandergereiht, ergäbe siebenmal die Länge eines Airbus A340-300 Flugzeugs der Swiss. Oder alternativ einen Turm aus gefüllten Eier-Schachteln in der Höhe des Zürcher Primetowers.» (sco/pd)

Ein hübsch angerichtetes Vegi-Menu, das die Swiss in der Business-Class serviert.
Und so sieht das Kürbis-Kastanien-Gulasch der Swiss aus: Die Spätzli werden mit pflanzlichem Ei-Ersatz der Firma EggField in Illnau produziert.

6. Februar: Bank Avera geht bei hypotheke.ch an Bord

Die Bank Avera und die Online-Plattform hypotheke.ch spannen im Hypothekargeschäft zusammen. Ab Februar 2024 bietet die Bank Avera auf der hypotheke.ch-Plattform mit und erhält damit einen weiteren wirksamen Online-Vertriebskanal.

Die Website hypotheke.ch fungiert als Vergleichs- und Vermittlungsportal für Hypothekarkredite verschiedener Anbieter: Dank des digitalen Abgleichs können Immobilienbesitzer schnell und mit wenig Aufwand das vorteilhafteste Hypothekarangebot finden und direkt abschliessen. Hypotheke.ch bietet keine eigenen Hypotheken oder Finanzprodukte an, sondern ausschliesslich Produkte von Drittanbietern.

Für die grösste Regionalbank im Kanton Zürich ist die Website als neuer digitaler Vertriebskanal interessant: «Für die Bank Avera ist das Hypothekargeschäft mit mehr als 4 Milliarden Franken an Hypothekarforderungen ein wichtiger Ertragspfeiler. Im Sinne einer konsequenten Kundenorientierung verfolgen wir hier einen Multi-Channel-Ansatz, der das Beste aus der analogen mit der digitalen Welt verbindet», sagt Maurizio Scarpelli, Leiter Produkte, Prozesse & Projekte der Bank Avera. In der Region arbeitet auch die Bank BSU in Uster mit dem Vergleichs- und Vermittlungsdienst zusammen.

Die Abwicklung dieser Hypothekargeschäfte läuft über den unabhängigen B2B-Markplatz für Schweizer Hypotheken Credit Exchange (CredEx), den die Bank Avera mitgegründet hat. (sco/pd)

1. Februar: Dormakaba reduziert seine CO2-Emissionen

Dormakaba hat in den letzten drei Monaten drei Photovoltaik-Kraftwerke mit insgesamt rund 21’000 Solarmodulen auf den Dächern seiner Produktionsstätten in Melaka (Malaysia), Suzhou (China) und Taishan (China) in Betrieb genommen. Gemäss einer Mitteilung des Schliesstechnikkonzerns mit Sitz in Rümlang und Wetzikon sollen die Solaranlagen jährlich mehr als 11’000 Megawattstunden (MWh) Strom erzeugen und damit fast 7’000 Tonnen CO2-Äquivalent (CO2e) einsparen. Diese Initiative zum Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien ist Teil des Klimaschutzplans von Dormakaba, der darauf abzielt, die betrieblichen Emissionen vom 2020 bis 2030 um 42 Prozent zu reduzieren.

«Diese Massnahme ist sowohl ökologisch vorteilhaft als auch aufgrund des zu erwartenden hohen CO2-Preises in der Zukunft wirtschaftlich sinnvoll», sagt Stephanie Ossenbach, Group Sustainability Officer von Dormakaba. Die vor Ort installierten Solarpanels würden zu 25 Prozent der im Klimaschutzplan vorgesehenen Gesamteinsparungen beitragen. «Darüber hinaus arbeiten wir an Energieeffizienzprojekten, der Elektrifizierung des Fuhrparks, der Verbesserung des Treibstoffverbrauchs und der Reduzierung des Einsatzes von Heizstoffen», so Ossenbach. (pd/sco)

29. Januar: Catwoman Nina Burri im Volkiland

Noch bis am 3. Februar steht das Einkaufszentrum Volkiland in Volketswil im Zeichen von Batman. Interaktive Module und spannende Aktivitäten ermöglichen es jeder und jedem, die Heldin oder den Helden in sich zu entdecken. Zur Eröffnung von «Batman – Heroes in Training» trat auch Profi-Akrobatin Nina Burri zur Batman-Challenge an und machte als Catwoman eine fantastisch-elastische Figur.

Als ihre persönliche «Superkraft» gibt die Kontorsionistin ihre Disziplin und ihren Durchhaltewillen an: «Ich trainiere täglich drei bis vier Stunden, sechs Tage in der Woche. Nur so kann ich meine Form konservieren und über so viele Jahre als Künstlerin auf höchstem Niveau täglich Top-Leistungen für meine Kunden abrufen.»

«Batman – Heroes om Training» läuft noch bis kommenden Samstag. Wem es gelingt, den «Bat-Computer» zu knacken, hat die Chance auf tolle Wettbewerbspreise. (pd/sco)

Coop Batman, Heroes in Training, Eröffnungsevent im Volkiland in Volketswil am Dienstag (23.01.2024) mit Batman und Kontorsionistin Nina Burri.
Catwoman trifft Batman: Nina Burri im Volkiland.

23. Januar: Sechs Frauen und fünf Männer im Vorstand von Gastro Zürcher Oberland

Die Gastronomen im Zürcher Oberland treten absofort mit einer Stimme auf. Am Montag wurde die Region innerhalb von Gastro Zürich an der Gründungsversammlung offiziell aus der Taufe gehoben.

Rund 70 Mitglieder und Gäste waren an der Versammlung im Kino Palace in Wetzikon zugegen, davon 31 Stimmberechtigte. Die Ziele von Gastro Zürcher Oberland sind mannigfaltig: Im Zentrum steht die Interessenvertretung der total 420 Mitglieder im Branchenverband Gastro Zürich; dazu kommen der gegenseitige Austausch, die Ausbildung von Lernenden, die Sicherstellung und Verbesserung der Qualität der Betriebe sowie die Förderung des Images der Branche. «Wir möchten keine Storys über ‹Grüselbeizen›, sondern Storys über langjährige Mitarbeitende, die mittlerweile Teil der Familie sind», brachte es Fabian Aegerter auf den Punkt. Der Wirt der «Waldmannsburg» in Dübendorf wurde zum Vizepräsidenten gewählt.

Erster Präsident ist Ueli Bräker, Gastronom im «Restaurant Freihof» in Hinwil. Im elfköpfigen Vorstand nehmen mehr Frauen als Männer Einsitz. Er setzt sich neben dem Präsidium aus den folgenden neun Mitgliedern zusammen: Markus Blaser (Blasers Café + Weinbar, Uster), Priska Schmucki (Hotel Gibswilerstube, Gibswil), Marianne Brühwiler (Gasthaus Sternen, Sternenberg), Cheyenne Kessler (Restaurant Flugplatz Speck, Fehraltorf), Daniela Brauchli-Bucher (Brauerei Uster), Rebekka Egloff, (Maximal Catering, Dürnten), Irina Weber (Kafi Feld, Wetzikon), Stefan Peter (Wirtschaft zur Eintracht, Hermatswil) und Oliver Brand (Bar My Senses, Dübendorf). (sco)

Menschen sitzen im Kino Palace in Wetzikon und halten blaue Stimmkarten in die Höhe.
Einstimmig: Ueli Bräker, Wirt im Freihof in Hinwil, wird erster Präsident von Gastro Zürcher Oberland.

22. Januar: Bank BSU schüttet Geld aus eco-Konten aus

Vier gemeinnützige Organisationen in der Region dürfen sich über eine Spende von je 4'272 Franken freuen. Das Geld stammt aus den Zinserträgen des Sparkonto eco und des Privatkonto eco der Bank BSU. Wer ein solches Konto bei der Ustermer Genossenschaftsbank hat, verzichtet auf 0,1 Prozent des Guthabenzinses und macht so die Spende erst möglich.

Ins Leben gerufen wurden die eco-Konti im Jahr 2020, damals mit dem Sparkonto eco. Nach nur wenigen Monaten konnten bereits 1'200 Franken ausgeschüttet werden. Im Jahr 2021 nahmen die Guthaben derart zu, dass 8'000 Franken ausgeschüttet werden konnten und für das Jahr 2022 - in dem zum ursprünglichen Sparkonto eco auch noch ein Privatkonto eco ins Leben gerufen wurde - waren es 10'000 Franken.

Dass die Ausschüttung für das vergangene Jahr mit 17'000 Franken nochmal drastisch gestiegen ist, überrascht Damian Lanter, Bankleiter der Bank BSU, wenig: «Einerseits trägt natürlich die Zinsentwicklung dazu bei, dass die Ausschüttung wächst. Andererseits spüren wir das Bedürfnis unserer Kundschaft, etwas Gutes für die Region zu tun.»

Das Geld geht an folgende Partnerorganisationen der Bank BSU: Die Gesellschaft für Natur- und Vogelschutz Uster (GNVU), die Junior Ranger der Greifensee-Stiftung, den Verein Pro Igel sowie den Biohof Grossegg in Steg. Da die Bank BSU davon ausgeht, für das laufende Jahr mindestens gleich viel ausschütten zu können, soll eine fünfte Partnerorganisation bestimmt werden.

«Interessierte Organisationen können sich dafür ab sofort bewerben», so Martin Tschirky, Geschäftsleitungsmitglied und Nachhaltigkeitsbeauftragter der Bank BSU. «Dafür suchen wir einen Verein oder eine Organisation, welche sich für Mensch, Tier und/oder Umwelt in der Region einsetzt.» Bewerben kann man sich unter bankbsu.ch/eco-bewerbung. (pd/sco)

18. Januar: Migros Rüti übergibt 1500 Franken an Hope Sozialwerk in Wolfhausen

Der Verein Hope Sozialwerk mit Sitz in Wolfhausen hat von der Migros Rüti einen Check über 1500 Franken entgegennehmen dürfen. Die Migros Rüti hatte am 4. Januar an einer Aktion sämtlicher 24 Hausbäckereien der Migros Ostschweiz teilgenommen und einzelne Stücke von Dreikönigskuchen gebacken. Diese Kuchenstücke wurden anschliessend für einen Franken (oder mehr) an die Migros-Kundinnen und -Kunden verkauft.

Insgesamt wurden an diesem Tag mehr als 20’000 Kuchenstücke abgesetzt. Der gesamte Erlös der Aktion – 34'500 Franken – wurde von der Migros grosszügig aufgerundet und geht an jedem Standort an eine soziale Institution aus der Region.

Vier Menschen blicken in die Kamera. Eine Frau hält einen Check über 1500 Franken.
Freudige Gesichter anlässlich der Checkübergabe (v.l.): Sandrine Anderegg Fachleitung Backwaren/Convenience, Stefan Jäger, Leiter Hausbäckerei, Theres Wäspi, Verein Hope Sozialwerk und Joel Gaudio, Stv. Geschäftsführer Migros Rüti

Die Migros Rüti überwies ihren Betrag an das Hope Sozialwerk in Wolfhausen. Der 2001 gegründete Verein unterstützt Menschen in schwierigen Lebenslagen und konzentriert seine Arbeit auf die Schweiz und Rumänien. Präsidentin Theres Wäspi freut sich über die Spende: «Dank dieser Aktion erhalten wir eine schöne Gelegenheit, im Sinne unserer Vision zu handeln: Hope ist Hilfe, die ankommt.» (sco/pd)

8. Januar: Senn + Partner leitet Nachfolgeregelung ein

Rund 35 Jahre war Roger Donzé, Inhaber der Treuhandgesellschaft Senn & Partner AG, im Rechnungs- und Treuhandwesen tätig. Davon die letzten 25 Jahre vorwiegend in der Wirtschaftsprüfung und seit rund 10 Jahren auch in der Steuerberatung. Nun ist für ihn der Zeitpunkt gekommen, die Nachfolge in die Wege zu leiten.

Roger Donzé ist eine verstärkte Partnerschaft mit den bereits verbundenen Unternehmen Willi & Partner AG aus Wetzikon und Gubser Kalt & Partner AG aus Uster eingegangen. Mit diesem Zusammenschluss ändert sich auch der Geschäftssitz: Die Senn & Partner AG ist von Oetwil am See an den Standort der Willi & Partner AG an der Bahnhofstrasse 66 in Wetzikon gezogen. Im gleichen Zug wurden auch der Firmenauftritt und das
Logo angepasst.

«Durch diese neue Partnerschaft wird sichergestellt, dass die geschätzten Kunden der Senn & Partner AG auch nach der geplanten Stabsübergabe in drei bis fünf Jahren professionell und kompetent betreut werden», sagt Roger Donzé.

Auch die Willi & Partner AG und die Gubser Kalt & Partner AG sind im Zürcher Oberland bestens etabliert und blicken zusammen auf eine über 100-jährige Firmengeschichte. Die ebenfalls inhabergeführten Unternehmen sind auf die Bereiche Wirtschaftsprüfung, Treuhand, Steuer- und Rechtsberatung sowie notarielle Anliegen spezialisiert. (pd/sco)

Drei Männer in Anzügen.
Nachfolge in die Wege geleitet: Roger Donzé (Senn & Partner AG) mit Sven Düring (links, Willi & Partner AG) und Adrian Gubser (rechts, Gubser Kalt & Partner AG).

3. Januar: Gaswerke Rüti lassen Verkaufspreise unverändert

Die Gasverkaufspreise im Versorgungsgebiet der Gemeindewerke Rüti (GWR) für das erste Quartal 2024 bleiben unverändert.

Nach den massiven Preissteigerungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 ist am Gasmarkt wieder eine gewisse Beruhigung eingetreten. So konnten die GWR die Gaspreise für das vierte Quartal 2023 aufgrund gesunkener Beschaffungskosten um 30 Prozent reduzieren.

Im ersten Quartal 2024 bleiben die Preise gleich, trotz der Erhöhung des Biogasanteils im Standard-Produkt von 10 auf 15 Prozent. Der Biogasaufpreis sinkt sogar: von 5 Rappen pro Kilowattstunde auf 3.5 Rp./kWh.

Die Erhöhung des Biogasanteils im Produktemix der GWR ist als eine operative Massnahme in der Gasstrategie der Gemeinde Rüti vom 4. April 2019 ausgewiesen. Damit unterstützen die Gemeindewerke die Energiestrategie des Kantons Zürich weg von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbarer Energie zur Reduktion des CO2-Ausstosses. (pd/sco)

11. Dezember: Steiner-Beck auf 1800 Meter über Meer

Der grösste Bäcker der Region will hoch hinaus: Die Bäckerei Steiner mit Hauptsitz in Wetzikon hat zwei Filialen in Arosa eröffnet. Die Expansion in die Bündner Berge hat einen Hintergrund: Bernhard Steiner, Inhaber der Steiner-Beck AG, besitzt seit mehr als 30 Jahren eine Ferienwohnung in Arosa. Im letzten Sommer wurde dort das Haus Simmen abgerissen, während langer Zeit die Heimat der angesehenen Bäckerei Widmer.

Da Widmer aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage war, eine neue Bäckerei im Kurort zu eröffnen, trat Steiner auf den Plan. Er übernahm die Filiale von Widmer am Postplatz in unmittelbarer Nähe zur Talstation der Bergbahn. Zurzeit wird die Filiale ein- bis zweimal wöchentlich mit Backwaren beliefert, die sich gut zum Aufbacken eignen.

Doch eine eigene Backstube ist in Entstehung. In der neu gebauten Siedlung Carmenna Park hat Steiner einen geeigneten Standort gefunden. Die Bäckerei wird mit einem Verkaufslokal und einem Café ergänzt. Zudem ist eine Küche integriert, um auch Mittagsmenüs anbieten zu können. (sco/pd)

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