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Dormakaba wächst und wird profitabler

Dormakaba wächst organisch, aber leidet unter dem teuren Franken. Der Schliesstechnikkonzern präsentiert seine Halbjahreszahlen.

Das Geschäftsjahr von Dormakaba dauert von Juli bis Juni. Darum präsentiert der Schliesstechnik-Konzern seine Halbjahreszahlen im März. (Archiv)

Foto: PD

Dormakaba wächst und wird profitabler

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Der Schliesstechnik-Konzern Dormakaba wuchs in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2023/24 organisch um 3,9 Prozent. Auch die Marge verbesserte sich.

Dormakaba sei auf dem «Weg zu nachhaltigem Wachstum und Profitabilität vorangekommen», lässt sich der neue CEO Till Reuter zitieren. In der Tat wuchs Dormakaba in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2023/24 organisch um 3,9 %. Hauptsächlicher Treiber dieses Umsatzwachstums waren Preiserhöhungen (3,1 %), aber auch das Volumen konnte leicht gesteigert werden (+0,8 %). Das heisst, es gelingt Dormakaba, höhere Beschaffungs- und Produktionskosten weiterzugeben.

Der Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) stieg um 8,7 Prozent auf 200,7 Mio. Franken (Vorjahr: 184,6 Mio.), die bereinigte Ebitda-Marge erreichte 14,6 % (Vorjahr 13,0 %). Nicht in dieser Rechnung enthalten sind Sonderkosten von 46,6 Millionen Franken für Reorganisation und Restrukturierung.

Umsatz leidet unter starkem Franken

Trotz dem organischen Wachstum sank der Nettoumsatz in Schweizer Franken um 3,0 Prozent auf 1,376 Milliarden Franken. Wie derzeit bei allen exportorientierten Schweizer Unternehmen schmilzt der Gewinn in Lokalwährungen beim Umrechnen in den starken Franken wie Schnee in der Märzsonne. Diesen negativen Währungseffekt beziffert der Schliesstechnik-Konzern mit Sitz in Rümlang und Wetzikon auf 95,2 Millionen Franken.

Bei den Gewinnzahlen hat der Konzern eine Änderung der Rechnungslegung angewendet, sodass die Vorjahreszahlen rückwirkend angepasst wurden. Unter dem Strich resultierte im ersten Semester ein rund 11 Prozent tieferer Konzerngewinn von 48,5 Mio. Franken.

Dormakaba geht auch im zweiten Semester des Geschäftsjahrs 2023/24 von einem organischen Wachstum im Zielbereich zwischen 3 und 5 Prozent aus, teilt das Unternehmen mit. Allerdings seien Prognosen für die Bautätigkeit je nach Markt sehr unterschiedlich, und das anhaltend schwierige makroökonomische und geopolitische Umfeld sorge für eine eingeschränkte Sichtbarkeit.

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