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VZO gehören zu den besten Arbeitgebern der Schweiz

Die VZO gehören zu den besten Arbeitgebern der Schweiz. Das sei «super, aber nicht in allen Belangen perfekt», meint Direktor Joe Schmid.

81 Prozent aller VZO-Mitarbeitenden haben an der Umfrage des Swiss Arbeitgeber Awards teilgenommen: Sie geben dem Unternehmen aus Grüningen sehr gute Noten. (Archiv)

Foto: Jon Guler

VZO gehören zu den besten Arbeitgebern der Schweiz

Ausgezeichnet

Jedes Jahr werden die besten Arbeitgeber der Schweiz mit dem Swiss Arbeitgeber Award ausgezeichnet. Die VZO belegen erneut einen Spitzenplatz.

«Unsere Mitarbeitenden sind das wertvollste Gut des Unternehmens», sagt VZO-Direktor Joe Schmid. Dass das keine leeren Worte sind, belegt die Top-Klassierung beim 23. Swiss Arbeitgeber Award. Die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland erreichen Rang 8 in ihrer Kategorie und dürfen sich Top-Arbeitgeber 2024 nennen. 2021 hatten sie noch den zwölften Platz belegt. Die Verleihung des Awards fand am Donnerstagabend im «Lake Side» in Zürich statt.

Porträt eines Mannes im Anzug.
«Unsere Mitarbeitenden sind das wertvollste Gut des Unternehmens»: VZO-Direktor Joe Schmid.

Grundlage war eine Umfrage mit 42'909 Angestellten aus 153 Unternehmen in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die im letzten Herbst durchgeführt wurde. Die Rangierung erfolgt in vier verschiedenen Grössenkategorien (50 bis 99, 100 bis 249, 250 bis 999, 1000 und mehr Mitarbeitende). Die VZO beschäftigen aktuell rund 350 Mitarbeitende und fallen damit in die Kategorie der mittelgrossen Unternehmen.

«Die Auszeichnungen haben wir unseren Mitarbeitenden zu verdanken», sagt Dominik Brunner, Leiter Personal und Fahrdienst. «Sie haben uns über die durchgeführte Mitarbeiterbefragung und ihre Beurteilung im Jahr 2023 ausgezeichnet. Das macht uns besonders stolz.»

Porträt eines Mannes im Anzug.
«Die Auszeichnungen machen uns stolz»: Dominik Brunner, Leiter Personal und Fahrdienst.

Die Befragung führt das Marktforschungsunternehmen Icommit GmbH aus Küsnacht anhand eines standardisierten Fragebogens durch. Abgefragt werden Themen wie der Arbeitsinhalt, die Zusammenarbeit im Unternehmen, die Führung, der Wissenstransfer oder auch die Vergütung.

Entscheidend für die Auszeichnung ist neben der Arbeitszufriedenheit auch das sogenannte Commitment zum Unternehmen. Der Begriff umschreibt die Bereitschaft der Mitarbeitenden, ihr Know-how und ihre Energie ins Unternehmen einzubringen.

48 Unternehmen prämiert

Der Fragebogen umfasst rund 60 Fragen und wurde von 81 Prozent der VZO-Mitarbeitenden ausgefüllt. Dadurch sind die Beurteilungen sehr valide.

Neben den VZO wurden weitere 47 Unternehmen prämiert. Die Top-Klassierungen in ihren jeweiligen Kategorien erzielten die Liechtensteinische Landesbank AG in Vaduz (1000 und mehr Mitarbeitende), die Schlagenhauf Gruppe in Meilen (250 bis 999), die Spectren AG/Almacasa in Urdorf (100 bis 249) und die Chestonag Automation AG in Seengen (50 bis 99) im Kanton Aargau.

Tiefe Bewertungen im öffentlichen Verkehr

Interessant: Der Branchenvergleich zeigt, dass das Commitment zum Unternehmen und die Zufriedenheit mit der Arbeitssituation in den Branchen Informatik, Kantonalbanken und Handel am höchsten sind. Die tiefsten Bewertungen wurden unter anderem im öffentlichen Verkehr gemessen. Grund: Unternehmen mit Schichtarbeit haben in aller Regel einen schweren Stand.

Umso erstaunlicher ist das formidable Resultat der VZO. Als «super, aber nicht in allen Belangen perfekt» bezeichnet Direktor Schmid das Abschneiden seines Unternehmens. Er ist aktuell daran, sich selbst ein differenziertes Bild der Anliegen und Sorgen seiner Mitarbeitenden zu machen, und hat sich zum Ziel gesetzt, in seinen ersten 100 Tagen als Direktor mit allen 350 VZO-Angestellten ein Gespräch zu führen: «Ich will von unseren Leuten hören, was sie stört. Es ist mir wichtig, zu wissen, was nicht passt.»

«Die VZO und ihre Mitarbeitenden liegen uns am Herzen»

Ihm und seiner Führungscrew lägen die VZO und ihre Mitarbeitenden sehr am Herzen, so Schmid: «Ich habe eine grosse Achtung und Respekt vor ihrem Einsatz – und zwar in allen Bereichen.»

Schmid ist seit 2005 bei den VZO in der Geschäftsleitung tätig und folgte am 1. November 2023 auf den langjährigen VZO-Chef Werner Trachsel. Zufriedene Mitarbeitende seien das Fundament für eine hervorragende Servicequalität und damit wiederum für zufriedene Kundinnen und Kunden, sagt der neue Direktor: «Und es hilft natürlich, neue Mitarbeitende gewinnen zu können.»

Nachtrag: Dass die VZO 2021 und 2024 als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet wurden, dazwischen aber nicht, hat einen einfachen Grund: Die Verkehrsbetriebe mit Hauptsitz in Grüningen nehmen nicht jedes Jahr an der Befragung teil.

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