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Wirtschaft

Wo die Pilze aus den Säcken spriessen

Lorenzo Falcone hätte die Bauchemie-Firma des Vaters übernehmen sollen. Stattdessen setzte er alles auf eine Karte. Eine ganz andere.

Wo die Pilze aus den Säcken spriessen

Effretiker Start-up Pilzchef

Seit zwei Jahren züchtet der Jungunternehmer Lorenzo Falcone, 27, in Illnau-Effretikon edle Speisepilze. Jetzt verdoppelt er seine Kapazitäten.

Sie tragen wohlklingende Namen wie Austernseitling und Igelstachelbart, haben faszinierende Formen, sind rosa, gelb, bläulich oder pink. Keine Frage, die Pilze, die Lorenzo Falcone auf seiner Website bewirbt, stimulieren die Phantasie.

Der erste Eindruck beim Eintreten in die Produktionsstätte ist hingegen: unprätentiös grau. 2022, mitten in den Anfängen der Corona-Pandemie, hat sich der 27-Jährige im geräumigen Kellergeschoss eines Industriegebäudes im Effretiker Vogelsang-Quartier eingemietet, um seine Geschäftsidee zu entwickeln.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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