Sterben die Stadtzürcher aus?
Ausweg Oberland
Wer vom Ausland in die Schweiz zieht, der lässt sich gerne in der Stadt Zürich nieder. Mit Folgen auch für die Region.
Zugegeben, der Titel ist etwas sehr plakativ. Die Stadt Zürich hat eine jahrzehntelange Erfahrung mit der Zuwanderung – der legendäre Zarli Carigiet könnte ein Liedlein davon singen – und verkraftet diese ausgesprochen gut.
443’037 Menschen wohnten Ende 2022 in der grössten Stadt der Schweiz. Der Ausländeranteil betrug 33,1 Prozent, nur in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg war er noch höher. 9 Millionen Menschen wohnen aktuell in der Schweiz. «Die 10-Millionen-Schweiz wird kommen. Davon bin ich absolut überzeugt», sagt Donato Scognamiglio, einer der renommiertesten Immobilienexperten des Lands.
Das Bevölkerungswachstum in der Schweiz beeinflusst auch den Immobilienmarkt und damit Scognamiglios Fachgebiet. Der langjährige CEO der Immobilienberatung IAZI und Verwaltungsratspräsident der Bank Avera hat im Hinblick auf eine Schweiz mit 10 Millionen Einwohnern die Migrationsströme analysiert und kommt zu einem spannenden Schluss.

