Von Afghanistan nach Uster: Neue Hoffnung für Omid
Angekommen im Oberland
Ein junges Leben, das sich wie ein Abenteuerroman liest. Mit 13 Jahren floh Omid Ahmadi vor den Taliban. Mit 23 schloss der junge Afghane bei der Inauen Strassenbau AG in Uster seine Berufslehre ab.
Omid ist das dari-persische Wort für Hoffnung. Dies ist eine Geschichte über Hoffnung, und es ist die Geschichte von Omid Ahmadi, der im Jahr 2000 in der afghanischen Provinzstadt Ghazni geboren wurde und Sohn eines Bauern ist.
Omid erlebt eine unbeschwerte Kindheit. Er geht zur Schule, treibt sich in der Freizeit mit Freunden herum und hilft seinem Vater auf dem Hof. Die Familie lebt vom Getreideanbau, dazu kommen ein paar Schafe und Ziegen.
Mit 13 Jahren ist Omids Kindheit auf einen Schlag vorbei. In Afghanistan versucht zu dieser Zeit eine US-geführte Militärallianz, den unter fragwürdigen Umständen gewählten Präsidenten Hamid Karzai irgendwie im Amt zu halten. Gleichzeitig terrorisieren die Taliban die Bevölkerung mit Selbstmordanschlägen und greifen auch die westlichen Truppen immer wieder an.
