«Vielleicht haben wir uns zu stark auf die Stammkunden konzentriert»
Ende des Ehriker Becks in Turbenthal
Nach 24 Jahren beenden Hanna und Andreas Hofer das Kapitel Ehriker Beck. Im Interview spricht der Chef über die letzten Jahre, über seine Nachfolger – und über die Zukunft seines speziellsten Produkts.
Seit Ende März ist es bekannt. Der Name Ehriker Beck mit seinen Standorten in Turbenthal und Russikon verschwindet – und mit ihm eine Bäckerei, die zur Institution geworden ist. Zunächst war unklar, wie es mit der Turbenthaler Filiale weitergeht, jetzt steht fest: Die Brüder Marco und Dario Ariano übernehmen den Beck und betreiben ihn mit neuem Konzept unter dem Namen Genusswerk weiter.
Herr Hofer, am 28. Mai ist der Ehriker Beck in Turbenthal zum letzten Mal geöffnet. Wie fühlt sich das an?
Andreas Hofer: Etwas Freude ist schon da. Wenn man so aufhören kann, wie wir es tun, dann ist das eine super Sache. Die Kunden sind zwar schon etwas traurig, aber sie verstehen, dass es Zeit für einen Neuanfang ist. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung sicher noch etwas beschleunigt.

