Warum Raiffeisen keine GV mehr abhält
Weitere Weichenstellung
Urabstimmung statt Generalversammlung: Die Raiffeisenbank Zürcher Oberland will ihre GV künftig schriftlich abhalten. VR-Präsident Christian Elliscasis nennt die Gründe.
Aktuell findet eine Urabstimmung der Raiffeisenbank Zürcher Oberland statt. Die 18'000 Genossenschafterinnen und Genossenschafter befinden über eine wichtige Weichenstellung: Sollen physische Generalversammlungen grundsätzlich abgeschafft und durch Urabstimmungen ersetzt werden?
Damit folgen die Raiffeisenbanken zwischen Hinwil im Osten und Maur im Westen einer gesamtschweizerischen Entwicklung. Schon heute führt rund ein Drittel der Raiffeisenbanken in der Schweiz keine physische GV mehr durch, sondern lässt ihre Mitglieder brieflich oder elektronisch abstimmen. So, wie es beispielsweise auch die Migros-Genossenschaft tut.
Und so, wie es während der Pandemie gehandhabt wurde, als Versammlungen grundsätzlich untersagt waren. Ergänzt werden sollen die Urabstimmungen mit Informationsanlässen. Ein solcher fand am vergangenen Mittwoch in der Eishalle Wetzikon statt.

