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Aufbau der GEWA Turbenthal läuft auf Hochtouren

Die Organisatoren haben an einigen Stellschrauben gedreht – wollen aber auf Bewährtes setzen.

Damit die Reithalle Turbenthal messetauglich wird, muss ein provisorischer Bodenbelag her.

Foto: Noah Salvetti

Aufbau der GEWA Turbenthal läuft auf Hochtouren

Am Freitag geht’s los

Nach coronabedingter Pause wird die Reithalle Turbenthal heuer wieder zum Messegelände. Am Montag haben die Aufbauarbeiten für die Gewerbeausstellung begonnen.

Die Gewerbeausstellung in Turbenthal ist die fixe Grösse im Terminkalender der Gwerbler aus der Region. Am Montag hat der Aufbau der diesjährigen Messe begonnen. Im Dreijahresrhythmus präsentieren lokale Betriebe sich und ihre Dienstleistungen – normalerweise.

Wegen der Corona-Pandemie musste die Austragung im letzten Jahr verschoben werden. «Als wir im Januar 2022 entschieden, die GEWA zu verschieben, war die Ernüchterung gross», erinnert sich OK-Präsident Roland Kessler.

Zu gross war den Organisatoren die Planungsunsicherheit. Aber immerhin: «Die zusätzliche Zeit hat uns etwas mehr Luft für die Planung verschafft», sagt er.

Messen sind wichtiger denn je

Zeit, die das Organisationskomitee genutzt hat, um die Abläufe zu verbessern und ein neues Gastro-Konzept auszuarbeiten. «Neu beziehen wir alle Gwerbler, die Esswaren produzieren, direkt in die Festwirtschaft mit ein», sagt Kessler.

Will heissen: Die Gäste kaufen ihre Speisen und Getränke jetzt direkt bei den Betrieben, anstatt an einer vom Gewerbeverein betriebenen Festwirtschaft. «Das ist ein Vorteil für die Produzenten, da man so direkt das Gesicht hinter den Produkten erkennen kann.»

Ansonsten scheint man an der GEWA auf Bewährtes zu setzen. «Das Konzept verhebt und ist daher immer noch dasselbe», so der OK-Präsident. Zum Beispiel verlangt der Gewerbeverein nach wie vor keinen Eintritt. «Das wäre der falsche Weg», findet Laura Hutzli, verantwortlich für das Marketing der Ausstellung.

Auch wenn die Digitalisierung auch Einzug in den Alltag der Gewerbetreibenden halte, treffe eine Messe wie die GEWA noch immer den Nerv der Zeit.

«Nicht nur das Vor-Ort-Sein, sondern auch die Vernetzung der regionalen Gwerbler untereinander ist heute wichtiger denn je», betont Kessler, der selbst ein Malergeschäft besitzt.

Beim Aufbau helfen alle mit

Das zeigt sich auch an den Standflächen, die schnell vergeben waren. «Wir hatten keinerlei Probleme, die 60 Plätze an den Mann zu bringen», sagt Hutzli.

Die Vernetzung unter den Ausstellern beginnt bereits beim Aufbau. Anders als bei anderen Messen wird dieser nämlich von den Gewerbetreibenden selbst erledigt. «Alle helfen mit. Im Gegenzug sind die Standpreise etwas tiefer als bei anderen Messen», erklärt Hutzli.

Bis die Ausstellung in der Turbenthaler Reithalle am Freitagabend eröffnet wird, ist noch einiges an Arbeit zu leisten. «Das Ziel ist, dass am Mittwochabend die Infrastruktur steht, damit die Aussteller am Donnerstag ihre Stände aufbauen können», sagt Roland Kessler.

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