Bauern satteln um – das Geschäft mit Pensionspferden boomt
Pferde statt Milchkühe
Einst Arbeitstiere, heute Freizeitpartner. In den letzten Jahrzehnten hat die Anzahl Pferde im Zürcher Oberland stetig zugenommen.
Seit 1985 hat sich der Bestand an Pferden in den Landwirtschaftsbetrieben der Bezirke Hinwil, Pfäffikon und Uster verdoppelt. Das Geschäft ist anspruchsvoll, aber lohnend.
Zum Beispiel Marlen Brüngger. Vor zwei Jahren übernahm die Jungbäuerin von ihren Eltern Max und Ursula den Hof Im Bächli in Illnau mit 18 Milchkühen. Fünf Generationen lang lebten die Brünggers hauptsächlich von der Milchwirtschaft.
Im Treppenhaus des stattlichen Bauernhauses erinnern verschiedene Urkunden an die tadellose Qualität der Milch, die Vater Max Brüngger bis 2022 täglich abgeliefert hatte.

