«Das Projekt ist Teil der Quartierentwicklung»
Richtfest für das ZO-Haus
Mit dem Richtfest nimmt der Neubau des Medienhauses der Zürcher Oberland Medien AG eine weitere Hürde. CEO Dani Sigel unterstreicht die Bedeutung des Bauprojekts in Wetzikon und erklärt, warum das ZO-Haus keine Storen benötigt.
Dani Sigel, Sie begleiten das Neubauprojekt der ZO-Medien als CEO schon lange. Was bedeuten nun die Fertigstellung des Rohbaus und das Richtfest für Sie?
Dani Sigel: Bei jedem Besuch auf der Baustelle beeindrucken mich die Fortschritte. Die Grösse und die Grosszügigkeit der Räume sind überwältigend. Ich kenne zwar die Pläne, entdecke aber immer wieder neue Elemente. Das macht mir Freude.
Was ist Ihnen diesmal besonders aufgefallen?
Die grossen Fensterscheiben, die verkabelt sind und eine künstliche Intelligenz besitzen. Sie passen sich den äusseren Lichtverhältnissen an und sorgen dafür, dass im Innern immer ein optimales Klima herrscht. Deshalb braucht das Gebäude auch keine Storen. Das finde ich sehr faszinierend.
Wie wichtig ist der Neubau für den Verlag?
Die Ausstrahlung des Neubaus ist sehr wichtig. Er entsteht am traditionellen Standort des Hauptsitzes an zentralster Lage direkt beim Bahnhof. Auch strategisch ist die Lage ideal für die Mitarbeitenden. Die Suche nach einem Provisorium war vor dem Abriss des alten Gebäudes entsprechend schwierig. Mit dem neuen Wohn- und Arbeitshaus wird zudem das Grundstück vollständig ausgenutzt. Dies ist aus unternehmerischer Sicht sinnvoll und war beim ehemaligen Hauptsitz nicht gegeben.
Inwiefern wird der imposante Neubau Unterwetzikon verändern?
Das Projekt ist Teil einer grösseren Quartierentwicklung, die mit dem neuen Sitz der Bank Avera vis-à-vis bereits in vollem Gang ist. Das Haus soll Unterwetzikon entsprechend mitprägen. Dazu sollen auch die Wohnungen und das geplante Restaurant beitragen.
Bei grossen Bauprojekten tauchen immer wieder Hindernisse auf. Verlaufen die Arbeiten nach Fahrplan?
Wir hatten zwar leichte Verzögerungen, sind aber sehr gut unterwegs. Gerade unter Berücksichtigung der langen Planungs- und Bauzeit bin ich sehr zufrieden. Trotz der Lieferschwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine gelang es der Bauleitung, Engpässe zu vermeiden. Besonders erfreulich ist auch, dass es bisher keine Unfälle oder Zwischenfälle auf der Baustelle gab. Das Ziel bleibt, dass wir im Januar 2024 in das neue Gebäude einziehen können.
